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Sie lächelte gleichfalls mit jenem Lächeln, das die Frauen haben, wenn sie ihr Verlangen, ihre Zustimmung, ihren Willen zur Hingabe ausdrücken wollen. Ich habe Laurine zu einer Freundin zum Frühstück geschickt. Sie nahm ihn am Arm, als ob er ihr Gatte wäre, und sie gingen zum Sofa, wo sie sich nebeneinander hinsetzten.

Er versuchte eine leichte und angenehme Unterhaltung anzufangen. Da er jedoch keine Ausdrücke fand, stammelte er:. Duroy bot der jungen Dame mit Würde den Arm.

Er nahm ihn zwischen die seinen, hielt ihn fest und drückte ihn, so stark er konnte. Als die Mahlzeit beendet war, kehrten sie in den Salon zurück und setzten sich wieder auf das Sofa, Seite an Seite. Er wollte zärtlich sein und sie umarmen; sie wies ihn sanft zurück. Nun drängte er sie, zu sagen, wann sie kommen würde. Sein Gesicht glühte fieberhaft, verzerrt von Verlangen, das einer Mahlzeit zu zweien zu folgen pflegt. Aber er wiederholte immerfort:. Freudig und erleichtert seufzte er auf und nun plauderten sie wieder ganz ruhig; sie waren so vertraut miteinander, als hätten sie sich bereits seit zwanzig Jahren gekannt.

Das Kind erschien, blieb einen Augenblick erstaunt stehen und lief dann händeklatschend auf Duroy zu. Laurine hat Sie so getauft. Zwanzig Minuten vor drei brach er auf, um auf die Redaktion zu gehen. Auf der Treppe flüsterte er nochmals durch die halboffene Tür:.

Sobald er seine Tagesarbeit erledigt hatte, überlegte er sich, wie er sein Zimmer ausschmücken sollte, um seine Geliebte zu empfangen, und wie er am besten die Ärmlichkeit des Raumes verbergen sollte. Er kam auf den Gedanken, allerlei kleine japanische Gegenstände mit Stecknadeln an den Wänden zu befestigen und kaufte sich für fünf Francs eine ganze Sammlung von kleinen Fächern und Wandschirmen, mit denen er die beschmutzten Stellen der Tapete verdeckte.

Auf die Fensterscheiben klebte er durchscheinende Bilder von Flüssen mit Kähnen, von Vogelschwärmen auf glühendem Himmel, von buntgekleideten Damen oder von einer Reihe kleiner, schwarzer Gestalten, die auf einer schneebedeckten Ebene wanderten.

Dann legte er sich schlafen, eingewiegt durch das Pfeifen der Eisenbahnzüge. Am nächsten Tage kehrte er frühzeitig heim und brachte Gebäck und eine Flasche Madeira mit, die er beim Kolonialwarenhändler gekauft hatte. Das Waschbecken und den Wasserkrug hatte er darunter versteckt.

Anderthalb Stunden später begleitete er sie zu einer Droschkenhaltestelle in der Rue de Rome. Eines Nachmittags, als er sie erwartete, hörte er lauten Lärm auf der Treppe und eilte nach der Tür.

Eine wütende Männerstimme schrie:. So ein Gesindel läuft hier frei herum und gibt nicht mal auf die Kinder auf der Treppe acht. Duroy war entsetzt und zog sich zurück, denn schon hörte er das Rauschen von Röcken und hastige Schritte die letzte Treppe hinaufeilen. Es klopfte gleich darauf an seiner Tür, die er wieder geschlossen hatte, und er öffnete. Madame de Marelle stürzte atemlos, verstört ins Zimmer und stammelte: Sie fing an zu schluchzen und konnte kein Wort hervorbringen. Dann, als ihre Erregung sich etwas gelegt hatte, brach ihre ganze Wut und Entrüstung los.

Er sollte sofort hinuntergehen, sich mit den Leuten schlagen, sie umbringen. Man gibt sich mit solchen Leuten nicht ab. Ich schicke dir morgen ein blaues Briefchen. Trotzdem war sie sehr aufgeregt, als sie die Treppe wieder hinunterging; sie stützte sich mit aller Kraft auf den Arm ihres Geliebten; ihre Beine trugen sie kaum. Er sah ihn prüfend an, dann suchte er in der langen Reihe von Schlüsseln und fragte:. Der Salon war mit hellen und ziemlich neuen Tapeten beklebt und enthielt ein Mahagonisofa, das mit grünem Plüsch, mit gelben Arabesken überzogen war.

Es war ein breites Bett, wie man es in möblierten Zimmern findet, und reichte von einer Wand bis zur andern. Schwere blaue Vorhänge, ebenfalls aus Plüsch, hingen daran herunter.

Darüber lag eine rotseidene Daunendecke mit verdächtigen Flecken. Duroy war unruhig und unzufrieden; er dachte: Ich werde wieder irgendwo pumpen müssen.

Es ist zu dumm, was sie da alles angestellt hat. Die Tür ging auf und Clotilde stürzte eilig herein, mit offenen Armen und rauschenden Röcken. Sage doch, ist es nicht nett? Wie werden wir uns hier lieben? Er umarmte sie kühl und wagte nicht die Frage zu stellen, die ihm auf der Zunge schwebte. Sie legte ein dickes Paket auf das Tischchen mitten im Zimmer. Sie öffnete es und nahm daraus ein Paket Seife, eine Flasche Eau de Lubin, einen Schwamm, eine Schachtel mit Haarnadeln, einen Schuhknöpfer und eine kleine Brennschere, um die Haarlöckchen auf ihrer Stirn, die sich leicht zerzausten, wieder in Ordnung zu bringen.

Sie begann sich einzurichten, für jedes suchte sie ein Plätzchen und amüsierte sich dabei köstlich. Während sie die Schubladen öffnete, erzählte sie:. Das wird sehr bequem sein. Wenn ich unterwegs zufällig in einen Regen gerate, kann ich mich hier umziehen und trocknen.

Ich habe die Wohnung auf drei Monate gemietet, natürlich auf deinen Namen, da ich ja meinen nicht nennen durfte. Das kann dich doch nicht verletzen? Es soll mein Geschenk für unsere Liebe sein.

Dann gab er nach, weil er die Sache im Grunde gerechtfertigt fand. Als sie gegangen war, rieb er sich die Hände und murmelte, ohne im Innern seines Herzens nachzuforschen, woher ihm gerade heute dieses Urteil kam: Wir haben acht Tage Pause! Er hätte gern mal den Mann gesehen, nur einmal, um ihn kennen zu lernen.

Trotzdem wartete er geduldig auf die Abreise des Gatten. Sie kamen alle beide vor der festgesetzten Zeit. Ich habe mich freigemacht. Sie schmiegte sich dicht an ihn und sagte ihm ins Ohr:. Ich schwärme für solche Kneipen!

Wenn wir nur aufs Land hinaus könnten! Sie hatte durch die Fensterscheiben zwei Mädchen ohne Hut mit zwei Soldaten zusammen sitzen sehen. Seine Jacke war ein Sammelpunkt von Klecksen, und aus den Taschen, die wie dicke Bäuche geschwollen waren, steckte ein Flaschenhals, ein Stück Brot, ein in Zeitungspapier eingewickeltes Paket und ein Stück Bindfaden hervor. Clotildes Eintreten erregte durch ihre elegante Kleidung Aufsehen.

Die beiden Pärchen hörten auf zu flüstern, die Kutscher stritten sich nicht mehr und das allein sitzende Individuum nahm seine Pfeife aus dem Munde, spuckte kräftig aus und drehte sich um, um sie besser sehen zu können. Das nächste Mal ziehe ich mich wie ein Nähmädchen an.

Sie setzte sich ungeniert und ohne jeden Widerwillen an den Tisch, dessen Holzplatte, über die der Kellner nur selten mal mit der Serviette fuhr, von Speisefett und verschüttetem Wein glänzte. Duroy war etwas verlegen und suchte vergeblich nach einem Haken, um seinen Zylinderhut aufzuhängen.

Nach einem ganz kurzen Zögern, an dem kaum etwas zu merken war, antwortete sie:. Zum ersten Male dachte Duroy an alles, was er von dem Vorleben dieser Frau nicht kannte und er begann zu grübeln. Sicherlich hatte sie schon Liebhaber gehabt. Aber welcher Art waren sie? Er sah sie an, und die Geheimnisse, die dieser schöne, stumme Frauenkopf verbarg, reizten ihn. Vielleicht dachte sie jetzt gerade mit Bedauern an den anderen oder an die anderen? Wie gern hätte er in diese Gedanken hineingeblickt, sie durchwühlt, um alles zu wissen und alles zu erfahren!

Das wäre die Krone dieses Abends. Es ist einfach dumm, mich darüber aufzuregen! Aber du ahnst nicht, wie gern ich solche Junggesellenausflüge nach solchen Lokalen mitmache, wo Damen eigentlich nicht hingehen dürfen. Während des Karnevals werde ich mich als Student verkleiden. Dieses Kostüm steht mir fabelhaft.

Als sie das Ballokal betraten, schmiegte sie sich erschrocken und doch vergnügt an ihn. Sie betrachtete entzückt die Kokotten und die Zuhälter, und als wollte sie sich über eine etwaige Gefahr beruhigen, sah sie sich hin und wieder nach dem ernsten, unbeweglichen Polizisten um und sagte: Nun begann eine Reihe von Ausflügen in alle möglichen verdächtigen Lokale, wo sich das einfache Volk amüsiert, und Duroy überzeugte sich mehr und mehr, wie begeistert seine Geliebte für solche Bummelfahrten nach Studentenart war.

Das folgende Mal kam sie zu dem gewöhnlichen Stelldichein in einem Leinenkleid mit einer Haube auf dem Kopf, wie sie die Dienstmädchen tragen. Trotz der gesuchten Schlichtheit ihrer Toilette hatte sie aber ihre Ringe, Armbänder und Brillantohrringe anbehalten.

Als er sie bat, diese abzutun, erwiderte sie: Sie hatte sich über seinen Eigensinn mit der Begründung hinweggetröstet: Scharfer Tabaksqualm und widriger Küchengeruch von gebackenem Fisch erfüllte die Luft.

Männer in Arbeiterblusen brüllten und tranken Schnäpse, und der Kellner betrachtete erstaunt das seltsame Paar, dem er zwei Kirschenschnäpse hinstellte. Sie zitterte vor Angst und Entzücken, schlürfte den roten Saft mit kleinen Schlucken und sah dabei mit weit geöffneten, funkelnden Augen um sich. Dann sagte sie halblaut: Wenn sie die Schwelle überschritten hatte, atmete sie gewöhnlich tief auf, als wäre sie glücklich irgendeiner furchtbaren Gefahr entronnen.

Bisweilen richtete sie an Duroy zitternd die Frage: In ihm kochte ein dumpfer Groll gegen die ganze Welt, und eine beständige Gereiztheit brach bei jeder Gelegenheit und bei den geringsten Anlässen hervor. Manchmal fragte er sich, wie er es fertig gebracht hatte, im Durchschnitt tausend Francs monatlich zu verbrauchen, ohne sich irgendwelche Exzesse oder kostspielige Launen zu leisten.

Eines Tages, am Dezember, hatte er keinen Sou mehr in der Tasche und sah auch keine Möglichkeit, sich Geld zu verschaffen. Er tat, was er schon öfter getan hatte, er sparte sich das Frühstück und arbeitete den Nachmittag in der Redaktion. Er war wütend und hatte für nichts mehr Sinn. Um vier Uhr bekam er einen blauen Brief von seiner Geliebten, die fragte: Um sieben Uhr war ihm noch nichts eingefallen und dabei verspürte er einen furchtbaren Hunger.

Da griff er zu einem verzweifelten Mittel. Der Diener des Chefs, der zur Bewachung der Räume zurückgeblieben war, kam herein. Leihen Sie mir, bitte, fünfzig Sous, damit ich meine Droschke bezahlen kann. Das Wetter ist herrlich! Sie erwiderte, ohne ihren. Es ist eine wahre Wonne, heute spazieren zu gehen. Was sind das für Manieren? Ich wünsche auszugehen und sehe nicht ein, wieso das dich ärgern kann?

Sie gehörte zu den Leuten, die jeder Widerstand reizt und jede Unhöflichkeit aus der Fassung bringt. So erwiderte sie mit kalter, zorniger Verachtung:. Es ist daher am besten, ich gehe allein.

Ich bin heute abend ganz nervös und überreizt. Sie erwiderte etwas milder, aber immer noch nicht beruhigt: Ich will nicht diejenige sein, die unter deinen Launen zu leiden hat. Er kniete noch immer vor ihr und hielt ihre Hüften mit seinen Armen umschlungen. Ich flehe dich an, tu es mir zuliebe Ich möchte dich heute abend so gern für mich ganz allein haben, hier am Kamin. Sag' ja, ich bitte dich, sag' ja! Sie erklärte von neuem: Mit einem Ruck hatte sie sich losgemacht und ging zur Tür.

Er eilte ihr nach und umklammerte sie mit den Armen. Sie schüttelte verneinend den Kopf, ohne zu antworten; sie wich seinen Küssen aus und versuchte sich zu befreien. Entrüstet fuhr sie fort: Er war fassungslos und bereit, alles zu gestehen, nur um einen Bruch zu vermeiden.

Mit verzweifelter Stimme erklärte er: Sie blieb plötzlich stehen und sah ihm fest in die Augen, als wollte sie die Wahrheit herauslesen: Du zwingst mich zu diesem beschämenden Geständnis. Ich konnte doch nicht mit dir ausgehen, und wenn unsere Getränke vor uns ständen, dir einfach erklären: Plötzlich öffnete sie leidenschaftlich ihre beiden Arme, sprang ihm um den Hals und stammelte:.

Aber wie ist denn das gekommen? Er erfand eine rührende Geschichte. Er habe seinem Vater, der in Not geraten war, helfen müssen, und nicht nur alle seine Ersparnisse hingegeben, sondern auch drückende Schulden auf sich geladen.

Es hilft eben nichts; es gibt halt schwere Stunden im Leben. Im übrigen lohnt es sich nicht, sich wegen lumpigen Geldes Sorgen zu machen. Es war eine kalte, schöne Winternacht. Menschen und Pferde schritten rasch und munter in der hellen, frostigen Luft. Die Hacken schallten auf den Bürgersteigen. Er kehrte eiligst nach Hause und zerbrach sich unterwegs den Kopf, was er nun beginnen sollte, um sich aus der Klemme zu ziehen.

Doch als er seine Zimmertür öffnete und in seiner Westentasche nach einem Streichholz suchte, fühlte er zu seinem Staunen darin ein Goldstück. Er zündete das Licht an und besah sich näher die Münze. Es war ein Zwanzigfrancsstück. Zuerst dachte er, er sei verrückt geworden.

Er drehte es hin und her und überlegte, durch welches Wunder dieses Geld in seine Tasche gelangt war. Es konnte doch nicht vom Himmel herabgefallen sein! Plötzlich fiel es ihm ein und eine heftige Entrüstung ergriff ihn. Seine Geliebte hatte ja in der Tat von Geld gesprochen, das ins Futter gerutscht sei und das man in Stunden der Not wiederfände. Von ihr also stammte das Almosen. Er wachte spät auf. Er hatte Hunger und versuchte, noch einmal einzuschlafen, um erst gegen zwei Uhr aufzustehen.

Dann sagte er sich: Es kam aber keiner. Beim Betreten der Redaktion gab er dem Boten die drei Francs wieder zurück:. Er arbeitete bis sieben Uhr und ging dann Mittag essen, und nahm abermals drei Francs von demselben Gelde.

Da er binnen vierundzwanzig Stunden sich weder Geld noch Kredit verschaffen konnte, so nahm er am folgenden Tage nochmals von dem Gelde, das er am selben Abend zurückerstatten wollte, sechs Francs fünfzig Centimes; und so erschien er zum Rendezvous mit vier Francs zwanzig in der Tasche. Seine Laune war die eines tollen Hundes, und er nahm sich vor, die Lage sofort klar zu stellen; er würde seiner Geliebten sagen: Aber das erstemal, wo wir uns wiedersehen, gebe ich es dir zurück.

Sie kam zärtlich, zuvorkommend und schüchtern. Wie würde er sie empfangen? Er sagte sich seinerseits: Er fand aber keine Gelegenheit und sagte nichts, weil es ihm peinlich war, das heikle Thema anzufangen.

Von Ausgehen war überhaupt keine Rede, und sie war in jeder Hinsicht reizend. Sie trennten sich gegen Mitternacht, nachdem sie das nächste Rendezvous erst auf Mittwoch der nächsten Woche festgesetzt hatten, weil Madame de Marelle mehrere Abende hintereinander zu Diners eingeladen war.

Im ersten Augenblick glaubte er, man habe ihm gestern beim Wechseln ein Zwanzigfrancsstück aus Versehen zuviel gegeben. Dann aber begriff er und sein Herz begann zu pochen, so sehr demütigten ihn diese andauernden Almosen. Wenn er energisch, gesprochen hätte, so wäre das nicht geschehen. Vier Tage lang machte er alle möglichen vergeblichen Versuche, sich hundert Francs zu verschaffen, und inzwischen verzehrte er das zweite Goldstück von Clotilde.

Als er wieder mit ihr zusammentraf, sagte er ihr zwar sehr ärgerlich: Sein Gewissen beschwichtigte er, indem er sich sagte: Übrigens zählte er alles zusammen, was er auf diese Weise von ihr bekommen hatte, um es eines Tages zurückzugeben.

Willst du mich dorthin führen? Er zauderte, denn er fürchtete, Rahel zu treffen. Dann aber dachte er: Wenn sie mich sieht, wird sie die Situation begreifen und mich nicht anreden. Entscheidend aber war der zweite Grund: Es war dies eine Art Gegenleistung. Eine dichte Menschenmenge füllte die Wandelgänge. Endlich erreichten sie ihre Loge und nahmen Platz, eingeschlossen zwischen den unbeweglich sitzenden Zuschauern des Parterre und der wogenden Menge des Wandelganges.

Aber Madame de Marelle sah gar nicht auf die Bühne; sie beobachtete lediglich die Dirnen, die hinter ihrem Rücken auf und ab gingen. Fortwährend drehte sie sich nach ihnen herum, ja, sie hatte Lust, sie anzurühren, ihren Körper, ihr Gesicht, ihre Haare zu betasten, um sich zu überzeugen, woraus diese Wesen eigentlich gemacht sind.

Eben glaubte ich schon, sie wollte uns anreden. Ist sie dir nicht auch aufgefallen? Trotzdem hatte er sie längst erkannt. Es war Rahel, die mit zornigen Blicken und wütenden Worten auf den Lippen um sie herumschweifte. Auch diesmal hatte er nicht geantwortet. Scheren Sie sich fort oder ich lasse Sie festnehmen! Nun legte sie aber los, ihre Augen sprühten Zorn, ihre Brust hob sich stürmisch; sie schrie:. So steht die Sache, du frecher Lümmel. Nur einen Wink brauchtest du mir zu geben, und ich hätte dich in Ruhe gelassen.

Ich werde dir helfen! Darauf brüllte Rahel, als sie die beiden fliehen sah, triumphierend: Sie hat mir den Liebsten gestohlen. Gelächter erscholl im Publikum. Sie stürzte in eine leere Droschke, die gerade vor dem Theater stand.

Er sprang ihr nach, und als der Kutscher fragte: Bewegung und rumpelte auf dem Pflaster. Es war nicht meine Schuld Obolensky publisher Schreitersche Verlagsbuchhandlung address Berlin sender reuters abc. Mir wird es allmählich zu dumm, und ich bitte dich daher, deinen Kollegen in aller Freundschaft mitzuteilen, ich würde jeden, der sich noch einmal den Scherz erlaubt, ohrfeigen. Sie mögen sich selbst überlegen, ob die Albernheit einen Degenstich wert ist. Boisrenard versprach den Auftrag auszuführen.

Niemand nannte ihn mehr Forestier. Sein Herz begann zu klopfen, dann sagte er sich: Ein Sonnenstrahl, der vom Fenster kam, beleuchtete sie. Es kam Georges vor, als würde sie bei seinem Anblick ein wenig blasser. Sie reichte ihm die Hand, er ergriff sie und drückte sie kräftig, als ob er sagen wollte: Eine leichte Ironie schien durch diese Worte hindurch zuklingen. Er betrachtete die jüngere der beiden Fräulein Walter und dachte: Sie sah wie ein zartes, blondes Püppchen aus. Sie gehörte zu jenen Mädchen, die man stets übersieht, die man nicht anspricht und von denen man nicht redet.

Als sie fort war, verabschiedete sich auch Madame de Marelle. Sobald er mit seiner Frau allein war, brach Madeleine in ein fröhliches und heiteres Lachen aus. Sie sah ihm in die Augen und sagte: Sie sprach von dir mit einer geradezu tollen Begeisterung. Das ist sehr merkwürdig von ihr! Sie möchte für ihre Töchter zwei solche Männer wie dich finden. Zum Glück ist so was bei ihr ohne Bedeutung. Sie steht rein da in jeder Beziehung.

Ihren Mann kennst du ja so gut wie ich. Aber sie, das ist etwas anderes. Sie ist Patronatsdame aller Wohltätigkeitseinrichtungen der Madeleinekirche. Sie ist sogar kirchlich getraut worden. Wenn du nicht schon verheiratet wärest, würde ich dir raten, um die Hand von Suzanne zu bitten. Suzanne ist dir doch lieber wie Rose? Aber in diesem Falle habe ich keine Angst. In ihrem Alter begeht man nicht den ersten Fehltritt. Dann zuckte er mit den Achseln. Der Vater hätte mich nie als Schwiegersohn akzeptiert.

Immerhin nahm er sich vor, Frau Walters Benehmen ihm gegenüber etwas aufmerksamer zu beobachten, ohne übrigens sich dabei zu fragen, ob er daraus einen Vorteil ziehen könnte. Den ganzen Abend lang verfolgte ihn die Erinnerung an seine Liebschaft mit Clotilde; Erinnerungen, die zärtlich und zugleich sinnlich waren.

Er dachte an ihre tollen Streiche, an ihre lustigen Einfalle und an ihre gemeinschaftlichen Streifzüge. Er sagte sich immer wieder: Dasselbe Stubenmädchen öffnete ihm die Tür und fragte ihn gemütlich nach der Art kleinbürgerlicher Dienstboten:. Nun kam die Mutter. Sie setzten sich und sahen sich lächelnd an, indem sie sich tief in die Augen sahen; sie hatten beide Lust, sich auf die Lippen zu küssen.

Es hat mir sehr weh getan. Darin aber begriff ich deine Gründe und sagte mir: Ich wagte es nicht, aber ich hatte ein glühendes Verlangen nach dir. Übrigens sag' mir mal, was ist denn mit Laurine los. Ich glaube, sie ist wirklich eifersüchtig. Sie nennt dich nicht mehr Bel-Ami, sondern sie nennt dich Monsieur Forestier. Seine Brust hob sich vor stolzer Freude. Diese Frau liebte ihn also wirklich mit einer echten beständigen und innigen Liebe.

Meine Frau ist eine Lebensgefährtin, eine Bundesgenossin. Ich bin neugierig, wie sie mich Donnerstag empfangen wird. Er rieb sich die Hände und ging freudestrahlend weiter. Er empfand Freude des allseitigen Erfolges; die egoistische Freude des geschickten Mannes, dem alles gelingt, und die zärtliche Freude der befriedigten Eitelkeit und Sinnlichkeit, wie sie durch Frauenliebe erregt wird.

Es war herrliches Wetter, er nahm deshalb einen offenen Landauer und fuhr, Frau Walter abzuholen. Er war überrascht, als er sie erblickte; so schön und jung fand er sie.

Sie hatte ein helles, leicht ausgeschnittenes Sommerkleid an und unter dem gelben Spitzeneinsatz sah er die vollen Rundungen der Brüste. Noch nie hatte sie so frisch ausgesehen und er hielt sie wirklich für begehrenswert. Sie bewahrte eine stille und vornehme Haltung, eine gewisse mütterliche Ruhe, durch die sie den frivolen Blicken der Männer zumeist nicht auffiel.

Alles, was sie sagte, war etwas mehr oder minder Bekanntes, Konventionelles und nie übertrieben. Ihr Ideenkreis war wohl klassifiziert und geordnet und fern von jeglicher Art der Ausschreitung. Das Preisfechten wurde zum Besten der Waisenkinder des 6. Und das von dem Journalisten veranstaltete Fest trug einen republikanischen Anstrich, der womöglich antiklerikal ausgelegt werden konnte. Seit drei Wochen stand in den Zeitungen aller Parteirichtungen zu lesen: Während der Pause wird eine Sammlung veranstaltet und der Ertrag unmittelbar dem Maire des 6.

Stadtbezirks oder dessen Vertreter ausgehändigt werden. Jacques Rival empfing die Gäste am Eingang seiner Wohnung, wo ein Büfett eingerichtet war, dessen Kosten von den Einnahmen abgezogen werden sollten.

Mit liebenswürdiger Handbewegung zeigte er auf die Treppe, die zum Keller führte. Das Fechten wird im Keller stattfinden. Am Eingang zum Keller trat er zur Seite. Die schmale Treppe war mit Gas beleuchtet und der krasse Übergang vom Tageslicht zu diesem gelblichen Schein hatte etwas Düsteres. Man vernahm viele Stimmen durch dieses Loch, das Wogen einer erregten Menge.

Der Keller war von Gaslampen und venezianischen Laternen erleuchtet, die zwischen den Blättern versteckt waren, mit denen man die Wände ausgeschmückt hatte. Man sah nichts wie grüne Äste. Man fand diese Einrichtung entzückend. Im ganzen Keller waren Bänke aufgestellt, die im ganzen zweihundert Personen aufnehmen konnten. Vor dem Podium standen schlanke junge Leute im Fechtkostüm mit langen Gliedern, hochgedrehten Schnurrbärten und posierten vor den Zuschauern. Man nannte sie beim Namen und zeigte auf die Fechtmeister und Amateure, auf die Berühmtheiten des Fechtsportes.

Um sie herum standen jüngere und ältere Herren in schwarzen Gehröcken und plauderten mit den Fechtern. Auch sie wollten gesehen, erkannt und bemerkt werden; das waren die Fürsten der edlen Fechtkunst in Zivil, die Sachverständigen im Stich und Hieb. Sie fächelten sich wie im Theater; denn es herrschte schon eine erstickende Hitze in dieser laubgeschmückten Grotte.

Frau Walter und ihre Töchter setzten sich auf die Plätze in der ersten Reihe, die für sie reserviert waren. Als Du Roy sie hingeführt hatte, wollte er sich zurückziehen und sagte:. Sie können mir die Namen der einzelnen Fechter nennen.

Wenn Sie hier am Ende der Bank stehenbleiben, werden Sie sicher niemanden stören. Wir können Sie nicht entbehren. Von der Treppe her ertönte Jacques Rivals Stimme:. Man flüsterte ihre Namen: Dann erschienen zwei Zettel an den beiden Seiten des Kellers. Es waren zwei Fechtmeister, zwei tüchtige Fechtmeister zweiten Ranges. Sie traten auf, beide sehr hager, mit militärischen Allüren und steifen Bewegungen. Das Publikum sah weiter nichts als zwei lebende Marionetten, die sich schnell bewegten und die Arme vorstreckten.

Man verstand nichts, aber man war doch zufrieden. Man dachte an die hölzernen Hampelmänner, die zu Neujahr auf den Boulevards verkauft werden. Die beiden ersten Fechter wurden durch die Herren Planton und Carapin abgelöst. Ein Fechtmeister vom Zivil und der andere vom Militär. Planton war sehr klein und Carapin sehr dick. Planton sprang wie ein Affe. Die Kenner erklärten sein Fechten für sehr kraftvoll und scharf. Das Publikum glaubte und klatschte ihm Beifall. Ihre kleinen Sprünge nach rückwärts brachten die Damen zum Lachen, aber andrerseits imponierte dann wieder ein energischer Angriff der einen oder der anderen Seite.

Rival gefiel den Damen sehr. Er war wirklich eine schöne Erscheinung, gut gewachsen, behend und graziöser als alle, die vor ihm aufgetreten waren. In der Art, wie er parierte und ausfiel, lag eine gewisse weltliche Eleganz, die allgemein gefiel und um so auffallender war, da sein Gegner sehr energisch, aber plump und ungraziös kämpfte. Doch seit einiger Zeit beunruhigte die Zuschauer ein merkwürdiges Geräusch über ihren Köpfen.

Es war ein starkes und heftiges Hin- und Herlaufen, das von schallendem Gelächter begleitet wurde. Die zweihundert Eingeladenen, die nicht in den Keller hinabsteigen konnten, schienen sich auf ihre eigene Art zu amüsieren. Auf der kleinen Wendeltreppe standen etwa fünfzig Menschen eingeklemmt. Die Hitze wurde unten unerträglich. Rival erschien sehr rot in seinem Fechtanzug. Es wäre leichter gewesen, die Decke zu durchbrechen, als diese Mauer von Menschen, die auf den Stufen zusammengedrängt standen.

Doch die Gläser, die darauf standen, waren leer. Die Getränke selbst waren unterwegs ausgetrunken. Eine laute Stimme brüllte: Eine andere Stimme ertönte: Sie haben so viele solcher politischen Finanzblätter sterben sehen, die aus einer verdächtigen Spekulation entstanden und durch den Sturz eines Ministeriums von der Bildfläche gefegt worden waren.

Es war der Graf de Vaudrec.

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Sie kamen alle beide vor der festgesetzten Zeit. Ich habe mich freigemacht. Sie schmiegte sich dicht an ihn und sagte ihm ins Ohr:. Ich schwärme für solche Kneipen! Wenn wir nur aufs Land hinaus könnten! Sie hatte durch die Fensterscheiben zwei Mädchen ohne Hut mit zwei Soldaten zusammen sitzen sehen. Seine Jacke war ein Sammelpunkt von Klecksen, und aus den Taschen, die wie dicke Bäuche geschwollen waren, steckte ein Flaschenhals, ein Stück Brot, ein in Zeitungspapier eingewickeltes Paket und ein Stück Bindfaden hervor.

Clotildes Eintreten erregte durch ihre elegante Kleidung Aufsehen. Die beiden Pärchen hörten auf zu flüstern, die Kutscher stritten sich nicht mehr und das allein sitzende Individuum nahm seine Pfeife aus dem Munde, spuckte kräftig aus und drehte sich um, um sie besser sehen zu können. Das nächste Mal ziehe ich mich wie ein Nähmädchen an. Sie setzte sich ungeniert und ohne jeden Widerwillen an den Tisch, dessen Holzplatte, über die der Kellner nur selten mal mit der Serviette fuhr, von Speisefett und verschüttetem Wein glänzte.

Duroy war etwas verlegen und suchte vergeblich nach einem Haken, um seinen Zylinderhut aufzuhängen. Nach einem ganz kurzen Zögern, an dem kaum etwas zu merken war, antwortete sie:.

Zum ersten Male dachte Duroy an alles, was er von dem Vorleben dieser Frau nicht kannte und er begann zu grübeln.

Sicherlich hatte sie schon Liebhaber gehabt. Aber welcher Art waren sie? Er sah sie an, und die Geheimnisse, die dieser schöne, stumme Frauenkopf verbarg, reizten ihn. Vielleicht dachte sie jetzt gerade mit Bedauern an den anderen oder an die anderen?

Wie gern hätte er in diese Gedanken hineingeblickt, sie durchwühlt, um alles zu wissen und alles zu erfahren! Das wäre die Krone dieses Abends. Es ist einfach dumm, mich darüber aufzuregen!

Aber du ahnst nicht, wie gern ich solche Junggesellenausflüge nach solchen Lokalen mitmache, wo Damen eigentlich nicht hingehen dürfen. Während des Karnevals werde ich mich als Student verkleiden. Dieses Kostüm steht mir fabelhaft. Als sie das Ballokal betraten, schmiegte sie sich erschrocken und doch vergnügt an ihn.

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Das folgende Mal kam sie zu dem gewöhnlichen Stelldichein in einem Leinenkleid mit einer Haube auf dem Kopf, wie sie die Dienstmädchen tragen. Trotz der gesuchten Schlichtheit ihrer Toilette hatte sie aber ihre Ringe, Armbänder und Brillantohrringe anbehalten. Als er sie bat, diese abzutun, erwiderte sie: Sie hatte sich über seinen Eigensinn mit der Begründung hinweggetröstet: Scharfer Tabaksqualm und widriger Küchengeruch von gebackenem Fisch erfüllte die Luft.

Männer in Arbeiterblusen brüllten und tranken Schnäpse, und der Kellner betrachtete erstaunt das seltsame Paar, dem er zwei Kirschenschnäpse hinstellte. Sie zitterte vor Angst und Entzücken, schlürfte den roten Saft mit kleinen Schlucken und sah dabei mit weit geöffneten, funkelnden Augen um sich. Dann sagte sie halblaut: Wenn sie die Schwelle überschritten hatte, atmete sie gewöhnlich tief auf, als wäre sie glücklich irgendeiner furchtbaren Gefahr entronnen.

Bisweilen richtete sie an Duroy zitternd die Frage: In ihm kochte ein dumpfer Groll gegen die ganze Welt, und eine beständige Gereiztheit brach bei jeder Gelegenheit und bei den geringsten Anlässen hervor. Manchmal fragte er sich, wie er es fertig gebracht hatte, im Durchschnitt tausend Francs monatlich zu verbrauchen, ohne sich irgendwelche Exzesse oder kostspielige Launen zu leisten.

Eines Tages, am Dezember, hatte er keinen Sou mehr in der Tasche und sah auch keine Möglichkeit, sich Geld zu verschaffen. Er tat, was er schon öfter getan hatte, er sparte sich das Frühstück und arbeitete den Nachmittag in der Redaktion. Er war wütend und hatte für nichts mehr Sinn. Um vier Uhr bekam er einen blauen Brief von seiner Geliebten, die fragte: Um sieben Uhr war ihm noch nichts eingefallen und dabei verspürte er einen furchtbaren Hunger.

Da griff er zu einem verzweifelten Mittel. Der Diener des Chefs, der zur Bewachung der Räume zurückgeblieben war, kam herein. Leihen Sie mir, bitte, fünfzig Sous, damit ich meine Droschke bezahlen kann. Das Wetter ist herrlich! Sie erwiderte, ohne ihren.

Es ist eine wahre Wonne, heute spazieren zu gehen. Was sind das für Manieren? Ich wünsche auszugehen und sehe nicht ein, wieso das dich ärgern kann? Sie gehörte zu den Leuten, die jeder Widerstand reizt und jede Unhöflichkeit aus der Fassung bringt. So erwiderte sie mit kalter, zorniger Verachtung:. Es ist daher am besten, ich gehe allein. Ich bin heute abend ganz nervös und überreizt. Sie erwiderte etwas milder, aber immer noch nicht beruhigt: Ich will nicht diejenige sein, die unter deinen Launen zu leiden hat.

Er kniete noch immer vor ihr und hielt ihre Hüften mit seinen Armen umschlungen. Ich flehe dich an, tu es mir zuliebe Ich möchte dich heute abend so gern für mich ganz allein haben, hier am Kamin. Sag' ja, ich bitte dich, sag' ja! Sie erklärte von neuem: Mit einem Ruck hatte sie sich losgemacht und ging zur Tür. Er eilte ihr nach und umklammerte sie mit den Armen. Sie schüttelte verneinend den Kopf, ohne zu antworten; sie wich seinen Küssen aus und versuchte sich zu befreien.

Entrüstet fuhr sie fort: Er war fassungslos und bereit, alles zu gestehen, nur um einen Bruch zu vermeiden. Mit verzweifelter Stimme erklärte er: Sie blieb plötzlich stehen und sah ihm fest in die Augen, als wollte sie die Wahrheit herauslesen: Du zwingst mich zu diesem beschämenden Geständnis.

Ich konnte doch nicht mit dir ausgehen, und wenn unsere Getränke vor uns ständen, dir einfach erklären: Plötzlich öffnete sie leidenschaftlich ihre beiden Arme, sprang ihm um den Hals und stammelte:. Aber wie ist denn das gekommen? Er erfand eine rührende Geschichte. Er habe seinem Vater, der in Not geraten war, helfen müssen, und nicht nur alle seine Ersparnisse hingegeben, sondern auch drückende Schulden auf sich geladen.

Es hilft eben nichts; es gibt halt schwere Stunden im Leben. Im übrigen lohnt es sich nicht, sich wegen lumpigen Geldes Sorgen zu machen. Es war eine kalte, schöne Winternacht. Menschen und Pferde schritten rasch und munter in der hellen, frostigen Luft. Die Hacken schallten auf den Bürgersteigen. Er kehrte eiligst nach Hause und zerbrach sich unterwegs den Kopf, was er nun beginnen sollte, um sich aus der Klemme zu ziehen. Doch als er seine Zimmertür öffnete und in seiner Westentasche nach einem Streichholz suchte, fühlte er zu seinem Staunen darin ein Goldstück.

Er zündete das Licht an und besah sich näher die Münze. Es war ein Zwanzigfrancsstück. Zuerst dachte er, er sei verrückt geworden. Er drehte es hin und her und überlegte, durch welches Wunder dieses Geld in seine Tasche gelangt war. Es konnte doch nicht vom Himmel herabgefallen sein! Plötzlich fiel es ihm ein und eine heftige Entrüstung ergriff ihn. Seine Geliebte hatte ja in der Tat von Geld gesprochen, das ins Futter gerutscht sei und das man in Stunden der Not wiederfände.

Von ihr also stammte das Almosen. Er wachte spät auf. Er hatte Hunger und versuchte, noch einmal einzuschlafen, um erst gegen zwei Uhr aufzustehen. Dann sagte er sich: Es kam aber keiner. Beim Betreten der Redaktion gab er dem Boten die drei Francs wieder zurück:. Er arbeitete bis sieben Uhr und ging dann Mittag essen, und nahm abermals drei Francs von demselben Gelde. Da er binnen vierundzwanzig Stunden sich weder Geld noch Kredit verschaffen konnte, so nahm er am folgenden Tage nochmals von dem Gelde, das er am selben Abend zurückerstatten wollte, sechs Francs fünfzig Centimes; und so erschien er zum Rendezvous mit vier Francs zwanzig in der Tasche.

Seine Laune war die eines tollen Hundes, und er nahm sich vor, die Lage sofort klar zu stellen; er würde seiner Geliebten sagen: Aber das erstemal, wo wir uns wiedersehen, gebe ich es dir zurück. Sie kam zärtlich, zuvorkommend und schüchtern. Wie würde er sie empfangen? Er sagte sich seinerseits: Er fand aber keine Gelegenheit und sagte nichts, weil es ihm peinlich war, das heikle Thema anzufangen.

Von Ausgehen war überhaupt keine Rede, und sie war in jeder Hinsicht reizend. Sie trennten sich gegen Mitternacht, nachdem sie das nächste Rendezvous erst auf Mittwoch der nächsten Woche festgesetzt hatten, weil Madame de Marelle mehrere Abende hintereinander zu Diners eingeladen war. Im ersten Augenblick glaubte er, man habe ihm gestern beim Wechseln ein Zwanzigfrancsstück aus Versehen zuviel gegeben. Dann aber begriff er und sein Herz begann zu pochen, so sehr demütigten ihn diese andauernden Almosen.

Wenn er energisch, gesprochen hätte, so wäre das nicht geschehen. Vier Tage lang machte er alle möglichen vergeblichen Versuche, sich hundert Francs zu verschaffen, und inzwischen verzehrte er das zweite Goldstück von Clotilde. Als er wieder mit ihr zusammentraf, sagte er ihr zwar sehr ärgerlich: Sein Gewissen beschwichtigte er, indem er sich sagte: Übrigens zählte er alles zusammen, was er auf diese Weise von ihr bekommen hatte, um es eines Tages zurückzugeben. Willst du mich dorthin führen?

Er zauderte, denn er fürchtete, Rahel zu treffen. Dann aber dachte er: Wenn sie mich sieht, wird sie die Situation begreifen und mich nicht anreden.

Entscheidend aber war der zweite Grund: Es war dies eine Art Gegenleistung. Eine dichte Menschenmenge füllte die Wandelgänge.

Endlich erreichten sie ihre Loge und nahmen Platz, eingeschlossen zwischen den unbeweglich sitzenden Zuschauern des Parterre und der wogenden Menge des Wandelganges.

Aber Madame de Marelle sah gar nicht auf die Bühne; sie beobachtete lediglich die Dirnen, die hinter ihrem Rücken auf und ab gingen. Fortwährend drehte sie sich nach ihnen herum, ja, sie hatte Lust, sie anzurühren, ihren Körper, ihr Gesicht, ihre Haare zu betasten, um sich zu überzeugen, woraus diese Wesen eigentlich gemacht sind. Eben glaubte ich schon, sie wollte uns anreden.

Ist sie dir nicht auch aufgefallen? Trotzdem hatte er sie längst erkannt. Es war Rahel, die mit zornigen Blicken und wütenden Worten auf den Lippen um sie herumschweifte. Auch diesmal hatte er nicht geantwortet.

Scheren Sie sich fort oder ich lasse Sie festnehmen! Nun legte sie aber los, ihre Augen sprühten Zorn, ihre Brust hob sich stürmisch; sie schrie:. So steht die Sache, du frecher Lümmel. Nur einen Wink brauchtest du mir zu geben, und ich hätte dich in Ruhe gelassen.

Ich werde dir helfen! Darauf brüllte Rahel, als sie die beiden fliehen sah, triumphierend: Sie hat mir den Liebsten gestohlen. Gelächter erscholl im Publikum. Sie stürzte in eine leere Droschke, die gerade vor dem Theater stand. Er sprang ihr nach, und als der Kutscher fragte: Bewegung und rumpelte auf dem Pflaster. Es war nicht meine Schuld Ich habe dieses Weib früher gekannt Ist es denn möglich? Und je deutlicher ihre Gedanken wurden, je klarer ihr die Lage wurde, um so heftiger wurde ihr Zorn.

Und ich gab dir Geld Ein paar Augenblicke schien sie noch einen anderen, kräftigeren Ausdruck zu suchen, aber sie fand keinen; dann machte sie eine Bewegung, als ob sie ihn anspucken wollte und schleuderte ihm ins Gesicht:. Mit meinem Geld hat er sie bezahlt Plötzlich lehnte sie sich zum Fenster hinaus und zupfte den Kutscher am Ärmel: Passanten sich sofort um.

Dann zog sie die Börse aus der Tasche, suchte beim Schein der Laterne zwei Francs fünfzig heraus, gab sie dem Kutscher und sagte mit bebender Stimme:. In der Gruppe, die sich um die Droschke gebildet hatte, entstand allgemeine Heiterkeit.

Sie haben gar keinen Adblocker oder bereits eine Ausnahme hinzugefügt? Oder haben Sie einen anderen Browser? Hier finden Sie mehr Informationen. Um halb drei klingelte er an der Tür. Auf das Klingelzeichen öffnete ein Dienstmädchen mit zerzaustem Haar die Tür; sie setzte ihre kleine Haube zurecht und antwortete: Plötzlich stockte die junge Frau und rief ganz erstaunt: Madame de Marelle rief: Die Mutter murmelte erstaunt: Ich erkenne sie nicht wieder.

Die Uhr schlug drei. Der Journalist erhob sich. Nach ein paar Tagen wiederholte er seinen Besuch. Sie hielt ihm nicht ihre Hand, sondern ihre Stirn hin und sagte: Jetzt glaubte sie ihn endlich fassen zu können, da ergriff er sie mit beiden Armen, hob sie bis zur Decke empor und rief: Als Madame de Marelle eintrat, war sie verblüfft: Sie sind ja ein Zauberer, mein Herr!

Sobald sie allein waren, sagte Madame de Marelle mit gedämpfter Stimme: Dann sah sie ihre Freundin lächelnd an und fügte hinzu: Er lächelte und fuhr fort: Forestier, der fast auf dem Sofa lag, ein Bein an sich gezogen und die Serviette in die Weste gesteckt, um den Frack nicht zu beflecken, erklärte plötzlich mit dem überzeugten Lachen eines Skeptikers: Madame de Marelle seufzte: Madame Forestier murmelte mit einem unverständlichen und unnahbaren Gesichtsausdruck: Forestier lehnte sich auf dem Sofa zurück, stützte sich mit ausgebreiteten Armen auf die Kissen und sagte ganz ernsthaft: Hatte er eine zu derbe Zote vorgebracht, dann setzte er hinzu: Sie erhielt sie sogleich und versuchte, sie zu lesen, aber die Ziffern tanzten ihr vor den Augen und sie reichte Duroy das Papier: Und auch sein Schlaf war reich von solchen Träumen.

Er eilte auf sie zu und stammelte: Wie ich Sie liebe! Ich liebe Sie über alles! Da er jedoch keine Ausdrücke fand, stammelte er: Sie sind mir nicht böse?

Aber er wiederholte immerfort: Ein Klingelzeichen ertönte; mit einem Ruck fuhren sie auseinander. Auf der Treppe flüsterte er nochmals durch die halboffene Tür: Und nun wartete er. Um viertel nach fünf erschien sie; die bunten Bilderchen gefielen ihr sehr, und sie rief: Der Kutscher hieb auf sein Pferd ein; sie rief: Eine wütende Männerstimme schrie: Sage es mir doch! Die Treppe war leer, sie trafen niemanden.

Duroy öffnete es und las: Er sah ihn prüfend an, dann suchte er in der langen Reihe von Schlüsseln und fragte: Während sie die Schubladen öffnete, erzählte sie: Das erlaube ich nicht! Dann erhielt er eines Morgens wieder ein Telegramm aus vier Worten: Sie schmiegte sich dicht an ihn und sagte ihm ins Ohr: Nach einem ganz kurzen Zögern, an dem kaum etwas zu merken war, antwortete sie: Duroy stand und wühlte nervös in seinen Taschen und sagte mit heftiger Stimme: Hier ist es auch sehr angenehm.

Sie fühlte sich verletzt und fragte: So erwiderte sie mit kalter, zorniger Verachtung: Aber komm mir nicht wieder mit so etwas. Sie traten auf, beide sehr hager, mit militärischen Allüren und steifen Bewegungen.

Das Publikum sah weiter nichts als zwei lebende Marionetten, die sich schnell bewegten und die Arme vorstreckten. Man verstand nichts, aber man war doch zufrieden. Man dachte an die hölzernen Hampelmänner, die zu Neujahr auf den Boulevards verkauft werden. Die beiden ersten Fechter wurden durch die Herren Planton und Carapin abgelöst.

Ein Fechtmeister vom Zivil und der andere vom Militär. Planton war sehr klein und Carapin sehr dick. Planton sprang wie ein Affe. Die Kenner erklärten sein Fechten für sehr kraftvoll und scharf. Das Publikum glaubte und klatschte ihm Beifall. Ihre kleinen Sprünge nach rückwärts brachten die Damen zum Lachen, aber andrerseits imponierte dann wieder ein energischer Angriff der einen oder der anderen Seite. Rival gefiel den Damen sehr.

Er war wirklich eine schöne Erscheinung, gut gewachsen, behend und graziöser als alle, die vor ihm aufgetreten waren. In der Art, wie er parierte und ausfiel, lag eine gewisse weltliche Eleganz, die allgemein gefiel und um so auffallender war, da sein Gegner sehr energisch, aber plump und ungraziös kämpfte. Doch seit einiger Zeit beunruhigte die Zuschauer ein merkwürdiges Geräusch über ihren Köpfen.

Es war ein starkes und heftiges Hin- und Herlaufen, das von schallendem Gelächter begleitet wurde. Die zweihundert Eingeladenen, die nicht in den Keller hinabsteigen konnten, schienen sich auf ihre eigene Art zu amüsieren. Auf der kleinen Wendeltreppe standen etwa fünfzig Menschen eingeklemmt. Die Hitze wurde unten unerträglich. Rival erschien sehr rot in seinem Fechtanzug.

Es wäre leichter gewesen, die Decke zu durchbrechen, als diese Mauer von Menschen, die auf den Stufen zusammengedrängt standen. Doch die Gläser, die darauf standen, waren leer. Die Getränke selbst waren unterwegs ausgetrunken. Eine laute Stimme brüllte: Eine andere Stimme ertönte: Sie haben so viele solcher politischen Finanzblätter sterben sehen, die aus einer verdächtigen Spekulation entstanden und durch den Sturz eines Ministeriums von der Bildfläche gefegt worden waren. Es war der Graf de Vaudrec.

Frau Walter antwortete nichts. Sie war etwas müde und ihre Brust hob sich mühsam bei jedem Atemzug, wodurch Du Roys Augen auf sie gelenkt wurden. Die Geldsammlerinnen kamen vorbei, die Börsen waren bereits voll gefüllt mit Gold und Silber und ein neuer Zettel erschien auf dem Podium mit der Ankündigung: Es erschienen zwei Frauen im Fechtkostüm mit dem Florett in der Hand. Sie trugen ein dunkles Trikot und ganz kurze Röckchen, die nur zur Hälfte die Schenkel bedeckten.

Langer Beifall empfing sie. Dann nahmen sie Stellung, während sich das Publikum galante und nette Scherze zuflüsterte. Ein liebenswürdiges Lächeln trat auf die Gesichter der Preisrichter, die jeden Treffer mit einem leichten Bravoruf begleiteten.

Sie erregten die Begierde der Männer und erweckten bei den Damen den angeborenen Sinn des Pariser Publikums für die etwas zweideutigen Keckheiten, für den knalligen Dirnenschick und für die Pseudoeleganz und Pseudograzie der Kabarett- und Operettensängerinnen. Jedesmal, wenn eine der Fechterinnen ausfiel, durchlief ein Zucken der Freude das Publikum.

Es folgte ein Säbelfechten, das aber kaum beachtet wurde; denn alle lauschten neugierig, was über ihnen eigentlich vorging. Das Publikum im Fechtsaal brach zuerst in lautes Gelächter aus, dann aber erwachte bei den Damen die Tanzlust, sie kümmerten sich nicht darum, was auf dem Podium vorging und sprachen ganz laut miteinander. Man fand den Einfall der Zuspätgekommenen, einen Ball zu veranstalten, sehr witzig; da oben langweilten sich die Leute offenbar nicht, und nun wollte man auch hinauf.

Niemand sprach ein Wort, so sehr waren alle Blicke an sie gefesselt. Jeder kannte ihre Namen: Die aufgeregten Gemüter wurden streitsüchtig. Nach und nach strömte jedoch die Menge die kleine Treppe wieder hinauf. Man wollte endlich etwas zu trinken haben. Alles war geplündert, geraubt und fortgegessen.

Die Herren bedauerten die zwanzig Francs, die sie gespendet hatten und ärgerten sich über alle, die oben umsonst geschlemmt hatten. Die Patronatsdamen hatten über dreitausend Francs gesammelt. Nach Abzug aller Unkosten blieben für die Waisenkinder des 6. Stadtbezirkes zweihundertzwanzig Francs übrig. Du Roy hatte die Familie Walter hinausbegleitet und wartete auf seinen Landauer.

Auf jeden Fall wird man das benutzen, um das Ministerium zu stürzen, und dann bekommt Laroche-Mathieu endlich das Portefeuille des Auswärtigen. Du Roy wollte seine Frau etwas necken, und tat so, als glaube er kein Wort. Sie zuckte ungeduldig die Achseln. Madeleine antwortete nichts und drehte ihm den Rücken; dann nach einer kurzen Pause sagte sie:.

Willst du noch Rival und Norbert de Varenne einladen? Ich will morgen Madame Walter und Madame de Marelle besuchen. Vielleicht kommt Madame Rissolin auch noch. Da sie am nächsten Tag Frau Walter besuchen wollte, ging er etwas früher hin, um die Frau seines Chefs allein zu finden und sich zu überzeugen, ob sie wirklich in ihn verliebt war. Das amüsierte und schmeichelte ihm. Um zwei Uhr war er auf dem Boulevard Malesherbes. Man führte ihn in den Salon; er wartete.

Können Sie mir diesen frühen Besuch und die Offenheit meiner Erklärung verzeihen? Er sagte das alles galant und scherzhaft, mit einem Lächeln auf den Lippen, aber mit Ernst in der Stimme.

Sie setzten sich hin. Sie nahm die Worte als Scherz auf. Schon lange, sogar sehr lange hatte ich sie auf dem Herzen, aber ich wagte nicht, sie auszusprechen. Sie sollen so streng und kalt sein Sie wollte aufstehen, aber er hielt sie mit beiden Armen fest und flüsterte ihr leidenschaftlich zu:. Antworten Sie mir nicht. Begreifen Sie es denn nicht? Sie atmete schwer, keuchte, versuchte zu sprechen, aber kein Wort kam über ihre Lippen.

Er berührte durch das Kleid ihren Körper, er streichelte und betastete sie; ihr Widerstand schwand unter dieser hastigen und rohen Liebkosung. Er stand auf, um sie ganz an sich zu ziehen, aber in dieser Sekunde entwischte sie ihm und flüchtete von einem Sessel zum anderen. Dann sprang er auf, rief: Er nahm im Vorzimmer seinen Spazierstock und ging ruhig die Treppe hinab, indem er sich sagte: Er ging auf ein Telegraphenbureau und schickte Clotilde ein blaues Briefchen; er bat sie für morgen um ein Rendezvous.

Mir schien das etwas komisch zu sein. Du Roy dachte sich: Jetzt hat sie sich beruhigt, aber — Vorsicht!

Ungeduldig erwartete er sie. Sie erschien sehr ruhig, etwas kühl und abweisend. Er benahm sich sehr bescheiden zurückhaltend und sogar demütig. Die Vicomtesse de Percemur sprach über die vornehme Welt. Madame de Marelle war reizend in ihrem geschmackvollen Phantasiekleid, es war ein eigentümliches schwarz-gelbes spanisches Kostüm, das ihre hübsche Figur, ihren Busen und die schönen Arme vorteilhaft zur Geltung brachte und ihrem Vogelgesichtchen einen energischen Ausdruck verlieh.

Du Roy führte Frau Walter zu Tisch, aber er sprach mit ihr nur über ernsthafte Dinge und mit einer etwas übertriebenen Ehrfurcht. Von Zeit zu Zeit blickte er Clotilde an.

Dann fiel sein Blick auf seine Frau, die fand er auch nicht übel, obgleich er gegen sie eine zähe, versteckte und grimmige Wut hatte.

Aber Frau Walter reizte ihn durch die Schwierigkeiten der Eroberung und durch die Abwechslung, die Männer immer lieben und begehren. Sie verletzen mich tief. Sie sehen, wie ruhig ich bin.

Kein Mensch wird es merken. Wenn Sie nein sagen, verletzen Sie mich bis ins Tiefste meines Herzens. Lassen Sie es mich Ihnen sagen. Ich rühre Sie nicht an. Das ist schlecht von Ihnen. Denken Sie doch, was man sagen wird, denken Sie an die Dienstboten, an meine Töchter, Nein, es ist ausgeschlossen. Ich werde Sie nicht: Sie müssen an meine Töchter denken.

Und da der Wagen schon vor ihrer Tür hielt, murmelte sie sehr schnell:. Sie war die Tochter eines Notars und heiratete Laroche, als er noch ein unbedeutender Rechtsanwalt war. Frau Rissolin war alt und prätentiös und machte den Eindruck einer alten Hebamme, deren Bildung aus einer Leihbibliothek stammte.

Du wirst bald den besten politischen Salon in Paris haben. Der Wagen schaukelte wie ein Boot. Sie haben gar keinen Adblocker oder bereits eine Ausnahme hinzugefügt? Oder haben Sie einen anderen Browser?

Hier finden Sie mehr Informationen. Als er nach Hause kam, hörte er Frauenstimmen im Salon. Die Mutter stand auf und wandte sich zu Georges: Dasselbe Stubenmädchen öffnete ihm die Tür und fragte ihn gemütlich nach der Art kleinbürgerlicher Dienstboten: Sie hielt ihm ihre Lippen hin.

Vorgestern ist er abgereist. Er ist übrigens ein reizender Mensch.