Sex in koblenz vorhaut schmerzt beim zurückziehen

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Beim Priapismus muss zügig eine ärztliche Diagnose und Behandlung erfolgen, weil die Dauererektion den Schwellkörper unter Umständen schädigen und Erektionsstörungen zur Folge haben kann.

Diese sind sehr unterschiedlich. Infrage kommen Medikamente wie einige Antidepressiva, etwa des Typs Serotoninwiederaufnahmehemmer, Schmerzmittel, Arzneien gegen Bluthochdruck wie sogenannte Alpha-Blocker, ferner bestimmte Mittel gegen Epilepsie. Alkohol und Drogen, zum Beispiel Kokain, können ebenfalls auslösend sein. Mitunter liegt eine Bluterkrankung wie Sichelzellanämie , Thalassämie oder Leukämie kommt auch im Kindesalter vor zugrunde.

In der Folge kann sich auch die Blutgerinnung verändern und so den Blutfluss stören. Auch neurologische Krankheiten, Beckenbrüche, Verletzungen des Genitales oder verschiedene Tumoren, etwa der Prostata, kommen infrage. Häufig bleibt die Ursache unklar. Mitunter gibt es eine Verbindung zum Sex: SKAT steht für Schwellkörperinjektion genauer: S chwell k örper a utoinjektions t herapie , ein Behandlungsverfahren bei Impotenz.

Dabei spritzt sich der Mann mit einer feinen Nadel ein Medikament, üblicherweise ein sogenanntes Prostaglandin, in den Penisschwellkörper. Nach etwa zehn Minuten kommt es zur Erektion, die rund eine Stunde anhält. Nebenwirkungen sind unter anderem brennende Schmerzen und gelegentlich eben eine unerwünscht verlängerte Erektion. SKAT ist heute eine Reservetherapie für den Fall, dass Potenzmittel in Tablettenform nicht wirksam sind oder nicht eingenommen werden dürfen.

Urologen unterscheiden beim Priapismus allgemein zwischen Formen mit vermehrtem Blutzufluss oder vermindertem Blutabfluss. Welche Störung des jeweils vorliegt, können eine Ultraschallunterschung und eine Blutentnahme aus dem Schwellkörper verraten. Richtungweisend für die genaue Diagnose sind Angaben zum Hergang der Beschwerden und zur Krankengeschichte, zur Einnahme von Medikamenten und eventuellem Drogengebrauch, sodann der körperliche Untersuchungsbefund und weitere Analysen, vor allem verschiedene Blutwerte.

Damit lässt sich nicht nur der Kurzschluss als Ursache orten, sondern auch gleich beheben. Da es sich um einen Eingriff handelt, sind immer auch Risiken möglich, über die der Patient selbstverständlich aufgeklärt wird.

Bei den häufigeren Low-flow-Formen mit gestörtem Blutabfluss richtet sich die Behandlung nach der Ursache, soweit feststellbar. Bestandteile in Präparaten zur Intimpflege oder in Gleit- und Verhütungsmitteln können die Haut an der Eichel siehe auch oben: Balanitis oder am Penis reizen. Dann lohnt sich zunächst ein Auslassversuch bei diesen Produkten. Schutz bietet zudem ein Kondom.

Gehen Sie zum Arzt, wenn die Hautprobleme nicht abklingen oder sich noch verstärken. Lichen sclerosus ist eine seltene, entzündliche Hautkrankheit, die überall an der Haut auftreten kann. Bevorzugt zeigt sie sich im Genitalbereich, vor allem bei Frauen.

Lichen bedeutet eigentlich kleines, flaches Knötchen; sclerosus steht für Verhärtung, besonders des Bindegewebes. Die Ursache ist unbekannt. Vermutlich spielen vorausgehende Schäden an den erkrankten Hautpartien eine Rolle. Männer erkranken vergleichsweise selten.

Bei betroffenen Jungen können sich die Veränderungen in der Pubertät bessern. Die Krankheit wird nicht durch Sex übertragen. Dann können Narben entstehen, welche die Vorhaut, seltener auch die Harnröhrenöffnung, verengen. Beim Geschlechtsverkehr führt das zu Schmerzen. Eine verengte Harnröhre kann die Ausscheidung des Urins behindern.

Die Diagnose stellt in der Regel der Hautarzt. Er lässt sie durch eine kleine Gewebeprobe Hautbiopsie sichern. Eine Salbenbehandlung der erkrankten Haut mit Kortison oder anderen Wirkstoffen sollte so früh wie möglich begonnen werden. Falls das nicht hilft, schlagen Ärzte Männern meist eine Beschneidung vor. Mitunter ist auch ein Eingriff an der Harnröhre notwendig, um den Harnfluss zu verbessern.

Lichen sclerosus kann das Risiko für eine bestimmte Form von Hautkrebs etwas erhöhen. Daher sollten Betroffene sich etwa einmal jährlich vom behandelnden Arzt kontrollieren lassen. Herpes genitalis wird sexuell vermittelt. Die Erreger gelangen nach entsprechendem Partnerkontakt beziehungsweise Kontakt von gesunder zu infizierter Schleimhaut in den Körper und setzen sich dann ein Leben lang in nahe gelegenen Nerven fest. Allerdings macht die Infektion nicht immer Beschwerden: Während manche mehrmals im Jahr Symptome haben, erkranken andere seltener, geringfügig oder gar nicht und wissen auch nichts von ihrer Infektion.

Dennoch können sie unter Umständen ansteckend sein. Immunschwäche, Hormonschwankungen, starke körperliche oder seelische Stressbelastungen begünstigen manchmal Rückfälle. Dann wird das Virus wieder aktiv und verursacht die lästigen Beschwerden siehe nachfolgend. Im Wiederholungsfall wirkt sich das oft negativ auf das Sexualleben aus, was wiederum die Partnerschaft nachhaltig belasten kann.

Dann ist auch der Intimkontakt schmerzhaft. Bei Frauen kommt es manchmal zu Schmerzen beim Wasserlassen siehe unten: Zudem sind allgemeine Symptome wie Krankheitsgefühl, Gliederschmerzen, schmerzempfindlichen, leicht geschwollenen Lymphknoten in der Leiste und Fieber möglich. Rückfälle verlaufen häufig kürzer, schwächer und meist ohne Allgemeinsymptome. Solange Hauterscheinungen bestehen, Sexualkontakte möglichst ruhen lassen. Allerdings schirmen sie nur den bedeckten Hautbereich ab. Bei wechselnden Intimpartnern sind Kondome eigentlich immer empfehlenswert.

Viele Menschen tragen das Virus in sich, ohne etwas davon zu wissen oder zu merken. Trotzdem kann es sich über die Schleimhäute weiter verbreiten. Treten verdächtige Beschwerden im Genitalbereich auf, sollte man zum Arzt gehen. Er wird die Betroffenen auch über die Möglichkeiten einer antiviralen Therapie und die Besonderheiten der Infektion informieren. Risikofaktoren, Diagnose und Therapie beschreibt der Ratgeber "Herpes genitalis" ausführlicher. Harnröhren- und Blasenentzündungen machen zum Teil ähnliche Beschwerden.

Daher sind sie nicht immer auf Anhieb voneinander zu unterscheiden. So erklärt sich, warum in dem Zusammenhang häufig von einem Harnwegsinfekt die Rede ist.

Genau genommen gibt es aber doch Unterschiede. Sie beziehen sich zum Beispiel auf die Ursachen, und die erlauben wiederum gewisse Rückschlüsse auf den Ort der Infektion.

Zu einem Harnwegsinfekt kommt es einmal durch Erreger, die bei ungeschütztem Sex in die Harnröhre gelangen. Da Frauen eine deutlich kürzere Harnröhre haben, betrifft die Infektion bei ihnen vor allem die Blase. Bei Männern spielt sich das Geschehen meist in der Harnröhre ab. Doch auch andere Veränderungen im unteren Harntrakt können die Entleerung der Blase erschweren und so Harnwegsinfekten den Weg bahnen: Manchmal kommt es auch zu Symptomen eines Harnwegsinfektes siehe unten und zu Beschwerden beim Sex, obwohl sich eine Infektion nicht nachweisen lässt.

Ärzte gehen dann eher von unbestimmten, unspezifischen Reizzuständen aus. Hierhin gehört zum Beispiel das Stichwort chronisches Beckenschmerzsyndrom. Mehr dazu weiter unten unter "Chronische Prostataentzündung, Absatz: Eine Harnröhrenentzündung kann auch durch mechanische Reize entstehen, die die verletzliche Schleimhaut irritieren, etwa im Zuge der Selbstbefriedigung Masturbation.

Oder bei allergischen Reaktionen gegen chemische Verhütungsmittel, Gleitmittel und Produkte zur Intimhygiene. Eher selten ist das sogenannte Reiter-Syndrom. Das ist eine rheumaartige entzündliche Gelenkerkrankung, die ein paar Wochen beispielsweise nach einer Darm- oder Harnwegsinfektion auftritt.

Sie kann neben wechselnden Schmerzen an Gelenken, etwa Knien oder Sprunggelenken, vielfältige Beschwerden bereiten. Mitunter breitet sich ein Harnwegsinfekt auf die Prostata siehe nachfolgend , seltener auch auf den Nebenhoden und Hoden aus. Häufig kommt es bei einer Harnröhrenentzündung zu Beschwerden wie brennenden Schmerzen und Problemen beim Wasserlassen: Die Betroffenen haben häufigen Harndrang, scheiden aber nur kleine Harnportionen aus.

Neben Jucken und Brennen in der Harnröhre tritt häufig auch ein glasiger, schleimiger oder eitriger Ausfluss auf. Die Öffnung der Harnröhre ist oft gerötet und schmerzhaft. Der Urin sieht zudem oft getrübt oder blutig aus, und die Gegend vorne über dem Schambein schmerzt, wie auch der Intimverkehr beziehungsweise Samenerguss mit Schmerzen einhergeht. Weiteres zu Diagnose und Therapie im Ratgeber "Harnröhrenentzündung".

Sie verursachen allerdings meist nur unbestimmte Beschwerden und beeinträchtigen das Befinden weniger stark als akute Entzündungen. Zu einer chronischen Prostataentzündung kann es einmal kommen, wenn eine akute Infektion der Drüse nicht richtig ausheilt. Verantwortlich sind hier häufig Darmbakterien, manchmal auch beim Sex übertragene Keime.

Sie befallen zuerst die Harnröhre und breiten sich dann auf die Prostata aus. Die Erreger können auch rückwärts wieder aktiv werden, erneut Entzündungen der Harnröhre auslösen und in die Prostata streuen. Dies erklärt einen Teil der Symptome: Häufig treten Beschwerden beim Wasserlassen auf wie Brennen, wiederholter Harndrang und Ausscheiden nur kleiner Urinmengen bis hin zum Harnträufeln — typische Anzeichen für Reizungen der unteren Harnwege.

Daneben spüren die Betroffenen ein unbestimmtes Druckgefühl im Dammbereich und Schmerzen beim Sex, genauer: Manche Betroffenen klagen auch oft über Störungen bei der Darmentleerung, Muskelschmerzen, Abgeschlagenheit und Müdigkeit.

Sonderform chronisches männliches Beckenschmerzsyndrom Immer wieder mal kommt es bei solchen Symptomen zu Überschneidungen mit dem sogenannten chronischen männlichen Beckenschmerzsyndrom. Bei der Mehrzahl der Patienten mit Beschwerden, die zu einer chronischen Prostatitis passen, soll dieses Syndrom zugrunde liegen. Es wird auch chronische abakterielle Prostatitis genannt.

Syndrom bedeutet, dass ein Beschwerdebild von mehreren Symptomen geprägt ist. Die Beschwerden sind oft mit Störungen der Blasen- und Sexualfunktionen verbunden.

Sichere Hinweise auf eine organische Erkrankung ergeben sich für den Arzt nicht. Dieser Umstand, ein Laborbefund, gilt als ein Entzündungszeichen und ist dann mit der Variante der abakteriellen entzündlichen Beckenschmerzsyndrome vereinbar. Dazu müssen aber noch weitere Bedingungen erfüllt sein, etwa die Ergebnisse eines Fragebogens. Bei der zweiten Form sind keinerlei Entzündungszeichen in den genannten Körpersekreten nachweisbar.

Das ist dann die abakterielle, nicht entzündliche Form des Syndroms. Neben den zuvor genannten Kriterien ist es für die Diagnose wichtig, dass eine jegliche andere urologische oder sonstige Ursache im gesamten unteren Beckenbereich ausgeschlossen sein muss. Das hat mitunter umfangreiche Untersuchungen zur Folge. Muskeln , Sehnen, Gelenke ". Klar ist, dass die entsprechenden Ursachen dann auch behandelt werden müssen.

Dann wird sich auch weisen, welches Krankheitsbild wohl vorgelegen hat oder weiter vorliegt. Gelegentlich spielen beim Beckenschmerzsyndrom auch Depressionen und andere psychische Faktoren eine Rolle.

Sie können eine Folge, eine parallele Störung oder ein auslösender oder begünstigender Umstand sein. Auch entzündungshemmende Schmerzmittel kommen zur Anwendung. Antibiotika setzen Ärzte in der Regel bei fehlendem signifikantem Keimnachweis nicht oder nur sehr zurückhaltend ein.

Empfohlen werden auch warme Sitzbäder und häufige Ejakulationen. Liegen sie unterhalb der Stelle, an der die Drüsengänge der Prostata einmünden, kann der Urin in die Prostata eintreten und dort eine Entzündung verursachen. Solche Verengungen entstehen durch Narben nach Verletzungen, etwa durch einen Katheter oder einen endoskopischen Eingriff über die Harnröhre.

Der Betroffene spürt vor allem Missempfindungen beim Wasserlassen, das erheblich erschwert ist: Der Strahl ist abgeschwächt, dünn, eventuell geteilt oder weicht zur Seite ab. Urin kann sich zurückstauen. Infektionen, die eine akute oder chronisch schwelende bakterielle Prostataentzündung begünstigen — und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr.

Der Urologe kann eine Striktur mittels Verfahren wie Harnstrahlmessung oder Urethrografie nachweisen, sie aufdehnen bougieren oder spalten Urethrotomie. Dann sollten sich auch die Beschwerden im Harn- und Geschlechtstrakt deutlich bessern. Mitunter haben Harnröhrenstrikturen jedoch die Tendenz, sich wieder neu zu bilden. Auch Männern können seelische Probleme Schmerzen beim Intimkontakt bereiten. Der Betroffene selbst erleichtert dem Arzt die Spurensuche, indem er dessen Fragen gegenüber offen ist und möglichst genau beschreibt, welche Probleme er mit der Sexualität hat.

Die Psyche beeinflusst das sexuelle Erleben empfindlich. Dass sie es auch stören kann, liegt nahe, ebenso der umgekehrte Fall. Schon bei Berührung der Eichel ist seine angstvolle Schmerzerwartung so ausgeprägt, dass er den Geschlechtsakt abbricht. Es können hier zum Beispiel frühere Konflikte und seelische Verletzungen auf der sexuellen Ebene, etwa Missbrauch, zugrunde liegen. Aber auch aktuelle Partnerschaftsprobleme spielen oft eine Rolle. Eine psychologische Therapie kann der geeignete Rahmen sein, um die Störung zu bewältigen.

Chronische Beckenschmerzen und Psyche Anhaltende Schmerzen und Funktionsstörungen im Urogenitalbereich ohne nachweisbare organische Ursache siehe dazu auch weiter oben im Abschnitt "Chronische Prostatitis, Absatz: Chronisches männliches Beckenschmerzsyndrom" werden ebenfalls den somatoformen Schmerzstörungen zugeordnet. So soll das chronische Beckenschmerzsyndrom mithin die häufigste somatoforme Störung des Urogenitaltraktes beim Mann darstellen.

Aus psychologischer Sicht betrifft das beide Varianten — die abakterielle entzündliche wie die nicht entzündliche Form, sofern sie auf eine medizinische Therapie nicht ansprechen.

Es besagt, dass ein körperliches Störungsbild vorliegt, das organisch nicht hinreichend erklärbar ist. Da die Betroffenen mitunter auch unter Depressionen oder Angsterkrankungen leiden, sollte bei entsprechenden Hinweisen ein Psychiater zur Diagnose und Therapie hinzugezogen werden. Als krankheitsprägend werden unter anderem Wechselwirkungen zwischen Beziehungskonflikten Fachleute benutzen hier gerne den Begriff psychoziale Faktoren und einer gestörten Verarbeitung dieser Konflikte angenommen.

Das können zum Beispiel unbewältigte seelische Belastungen in der frühen Kindheit sein, aus denen sich besondere Partnerabhängigkeiten entwickeln. Manche Betroffenen leiden auch unter einem ausgeprägt negativen Selbstbild und gestörter Emotionalität. Zugleich entwickeln sie mitunter eine ausgeprägte Aufmerksamkeit gegenüber dem eigenen Körper. Wenn Patienten Zusammenhänge mit Konfliktpunkten oder emotionalen Belastungen in ihrer Lebensgeschichte sehen und einen besseren Zugang dazu wie auch Hilfen im Umgang damit finden möchten, ist eine psychologische Therapie sinnvoll.

Um somatoforme Krankheiten kümmern sich in erster Linie Fachärzte für Psychosomatische Medizin sowie ärztliche und psychologische Psychotherapeuten, sofern das Krankheitsbild zuvor hinreichend körperlich abgeklärt worden ist. Neuere Empfehlungen raten an, die körperliche und psychologische Diagnostik möglichst parallel durchzuführen, besonders wenn auch psychische Belastungen erkennbar sind.

Psychosomatische Krankheitsbilder sind nicht einfach "gleich psychisch", sondern erfordern eine ganzheitliche Sichtweise auf den Menschen, da vielfältige Wechselwirkungen zwischen Körper, Psyche, Nerven -, Hormon - und Immunsystem bestehen. Diese sind vielfach noch gar nicht erforscht oder nur hypothetisch. Die Behandlung von Sexualschmerzen ist so vielfältig wie das Spektrum der Ursachen. Eine einzig mögliche Behandlung gibt es nicht. Bei der Beschreibung der auslösenden Krankheitsbilder geht dieser Beitrag teilweise auf die Therapiemöglichkeiten ein.

Wichtig ist, dass Sie sich bei Problemen wie Dyspareunie einem Arzt anvertrauen, damit sich die Schmerzen nicht festsetzen. Er wird Ihnen auch sagen, inwieweit Sie sich eventuell selbst helfen können. Zur Sexualität gehören zwei. Ein wichtiger erster Schritt ist, mit dem Partner über Ihre Situation zu sprechen. Hautreizungen lassen sich oft beheben, in dem Sie bestimmte Mittel zur Pflege oder Verhütung vermeiden.

Neue Wege auszuloten, belebt das Zusammensein, verspricht mehr Erfüllung und eröffnet der Partnerschaft neue Chancen. Auch gibt es nicht nur bei sexuell übertragbaren Infektionen die Möglichkeit der Partnertherapie, sondern auch auf der psychologischen Ebene — als Paartherapie. Hier können beide Partner aktiv mitwirken.

Fachliteratur zu diesem Ratgeber: Störungen, Abweichungen, Transsexualität, 1. Auflage, Stuttgart Schattauer GmbH What is penile cancer? Causes, risk factors and prevention. Nicht-spezifische, funktionelle und somatoforme Körperbeschwerden. Dieser Artikel enthält nur allgemeine Informationen und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. So manövrieren Sie Ihre Partnerschaft durch gute und schlechte Tage.

Sekret aus dem Penis ist Hauptsymptom einer Harnröhrenentzündung. Ansteckende Krankheiten, die beim Sex übertragen werden, sind für viele ein Tabuthema. Doch sie können jeden treffen. Was ist eine Erektion? Was bedeutet "Coitus interruptus"? Und was hat es mit "Blümchensex" auf sich? Die wichtigsten medizinischen Untersuchungen: Was sonst noch eine Rolle spielt und was hilft von Dr.

Claudia Osthoff, aktualisiert am Wann, wo und in welcher Form treten die Schmerzen auf? Wann sollte der Betroffene zum Arzt? Diagnose bei Männern Überblick: Ursachen von Schmerzen beim Sex Männer Phimose: Wenn die Vorhaut klemmt Entzündung von Vorhaut und Eichel: Posthitis und Balanitis Penisverkrümmung Penisverhärtung: Induratio penis plastica Ipp Seltene Hautentzündung: Lichen sclerosus Leidige Intiminfektion: Herpes genitalis Harnröhrenentzündung Urethritis Schmerzen beim Sex: Probleme im Unterleib Schmerzen beim Sex Männer: Welche Rolle spielt die Psyche?

Schmerzen beim Sex Männer: Auch Selbsthilfe ist Therapie. Das betrifft auch Männer Sexualität — die Begegnung zweier Partner auf intimste Weise — eint und trennt. Vielfältige Begleitsymptome Nicht immer sind Schmerzen beim Sex die einzigen Beschwerden, die den Betroffenen zu schaffen machen. Hier eine Übersicht über die wichtigsten Ursachen: Wenn die Vorhaut klemmt Lässt sich die Vorhaut nicht über die Eichel zurückschieben, liegt eine Phimose vor.

Kurzes Vorhautbändchen Frenulum breve Das Vorhautbändchen befindet sich vorne unten am Penis, zwischen der inneren Penisvorhaut dem inneren Vorhautblatt und der Eichelunterseite: Entzündung von Vorhaut und Eichel: Posthitis und Balanitis Eine Vorhautentzündung betrifft die innere Penisvorhaut und meist auch die Eichel. Penisverkrümmung Kerzengerade ist ein erigierter Penis eigentlich nie. Lichen sclerosus Lichen sclerosus ist eine seltene, entzündliche Hautkrankheit, die überall an der Haut auftreten kann.

Wenn die Zierde des Mannes Probleme macht, tun wir uns manchmal schwer. Lust und Schmerz liegen häufig dicht beieinander. Doch wenn der Schmerz die Lust in den Schatten stellt, bleibt das Bett kalt. Probleme in der Beziehung, zu kurzes oder gar kein Vorspiel — und die Säfte versiegen.

Sie oder Ihre Partnerin sind dann nicht feucht genug, der Penis gleitet schlecht und Haut reibt auf Haut. Auch beim Analverkehr kann reibungsloser Sex ausbleiben. Bereden Sie eventuell vorhandene Probleme, oft hilft auch ein heftiger Streit als Prelude.

Oder sanftere Formen des Vorspiels. Ist trotzdem Ebbe, kann man auf Gleitcremes oder -gels zurückgreifen. Fetthaltige Cremes und Lotionen zerstören das Kondom. Wahrscheinlich ist eine Allergie gegen ein chemisches Verhütungsmittel Schaumpräparate, Gels oder Scheidenzäpfchen Ihrer Partnerin oder gegen das Kondom.

Allerdings können auch ungewöhnliche Sexualpraktiken das Kardinalstück des Penis strapazieren. Steigen Sie um auf ein anderes Verhütungsmittel oder in ein anderes Kondom. In Apotheken und gut sortierten Sexshops sind latexfreie Naturdarmkondome erhältlich.

Kondom-Allergien oder Unverträglichkeiten können durch folgende Substanzen verursacht werden: Latexproteine, Silikonöle, Spermizide Nonoxynol-9 und Vulkanisierungsbeschleuniger 1,3-Diphenylguanidin. Die meisten Kondome in Deutschland sind spermizidfrei Kennzeichnung lesen!

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Im weiteren Verlauf schrumpft das Gewebe womöglich, was dazu führt, dass der Penis sich im erigierten Zustand verkrümmt. In der chronischen Phase der Verkrümmung sind die Schmerzen meist verschwunden. Doch die Formabweichung belastet die Betroffenen nicht selten erheblich und verhindert teilweise die Erektion.

Ist die Eichel mit einbezogen, kann es dort zu einem Taubheitsgefühl kommen. Auch das zieht mitunter eine Erektionsschwäche nach sich. Die Diagnose ergibt sich in erster Linie aus dem klinischen Befund. Hinzukommt als bildgebendes Verfahren vor allem Ultraschall. Manchmal ist auch eine Gewebeentnahme Biopsie ratsam. Welche Medikamente anfangs sonst noch infrage kommen, welcher Zeitpunkt später der richtige für eine Operation ist und welche Art des Eingriffs letztlich sinnvoll erscheint, beurteilt am besten ein mit dem Krankheitsbild gut vertrauter Urologe.

Sie korrigiert nur das Hauptsymptom, nicht aber die zugrunde liegende unbekannte Ursache. Dazu muss vorübergehend genügend Blut in den Penisschwellkörper gelangen. Das ist ein an den Kreislauf angeschlossenes Gewebe mit befüllbaren kleinen Kammern.

Unter Priapismus versteht man eine nicht durch sexuelle Erregung hervorgerufene, mindestens zwei Stunden anhaltende, schmerzhafte Versteifung des Penis. Der Fachbegriff Priapismus stammt aus dem Griechischen: Priapos, Gott der Fruchtbarkeit.

Beim Priapismus muss zügig eine ärztliche Diagnose und Behandlung erfolgen, weil die Dauererektion den Schwellkörper unter Umständen schädigen und Erektionsstörungen zur Folge haben kann. Diese sind sehr unterschiedlich. Infrage kommen Medikamente wie einige Antidepressiva, etwa des Typs Serotoninwiederaufnahmehemmer, Schmerzmittel, Arzneien gegen Bluthochdruck wie sogenannte Alpha-Blocker, ferner bestimmte Mittel gegen Epilepsie.

Alkohol und Drogen, zum Beispiel Kokain, können ebenfalls auslösend sein. Mitunter liegt eine Bluterkrankung wie Sichelzellanämie , Thalassämie oder Leukämie kommt auch im Kindesalter vor zugrunde. In der Folge kann sich auch die Blutgerinnung verändern und so den Blutfluss stören.

Auch neurologische Krankheiten, Beckenbrüche, Verletzungen des Genitales oder verschiedene Tumoren, etwa der Prostata, kommen infrage. Häufig bleibt die Ursache unklar. Mitunter gibt es eine Verbindung zum Sex: SKAT steht für Schwellkörperinjektion genauer: S chwell k örper a utoinjektions t herapie , ein Behandlungsverfahren bei Impotenz.

Dabei spritzt sich der Mann mit einer feinen Nadel ein Medikament, üblicherweise ein sogenanntes Prostaglandin, in den Penisschwellkörper. Nach etwa zehn Minuten kommt es zur Erektion, die rund eine Stunde anhält.

Nebenwirkungen sind unter anderem brennende Schmerzen und gelegentlich eben eine unerwünscht verlängerte Erektion. SKAT ist heute eine Reservetherapie für den Fall, dass Potenzmittel in Tablettenform nicht wirksam sind oder nicht eingenommen werden dürfen. Urologen unterscheiden beim Priapismus allgemein zwischen Formen mit vermehrtem Blutzufluss oder vermindertem Blutabfluss. Welche Störung des jeweils vorliegt, können eine Ultraschallunterschung und eine Blutentnahme aus dem Schwellkörper verraten.

Richtungweisend für die genaue Diagnose sind Angaben zum Hergang der Beschwerden und zur Krankengeschichte, zur Einnahme von Medikamenten und eventuellem Drogengebrauch, sodann der körperliche Untersuchungsbefund und weitere Analysen, vor allem verschiedene Blutwerte. Damit lässt sich nicht nur der Kurzschluss als Ursache orten, sondern auch gleich beheben.

Da es sich um einen Eingriff handelt, sind immer auch Risiken möglich, über die der Patient selbstverständlich aufgeklärt wird. Bei den häufigeren Low-flow-Formen mit gestörtem Blutabfluss richtet sich die Behandlung nach der Ursache, soweit feststellbar.

Bestandteile in Präparaten zur Intimpflege oder in Gleit- und Verhütungsmitteln können die Haut an der Eichel siehe auch oben: Balanitis oder am Penis reizen. Dann lohnt sich zunächst ein Auslassversuch bei diesen Produkten.

Schutz bietet zudem ein Kondom. Gehen Sie zum Arzt, wenn die Hautprobleme nicht abklingen oder sich noch verstärken. Lichen sclerosus ist eine seltene, entzündliche Hautkrankheit, die überall an der Haut auftreten kann.

Bevorzugt zeigt sie sich im Genitalbereich, vor allem bei Frauen. Lichen bedeutet eigentlich kleines, flaches Knötchen; sclerosus steht für Verhärtung, besonders des Bindegewebes. Die Ursache ist unbekannt. Vermutlich spielen vorausgehende Schäden an den erkrankten Hautpartien eine Rolle.

Männer erkranken vergleichsweise selten. Bei betroffenen Jungen können sich die Veränderungen in der Pubertät bessern. Die Krankheit wird nicht durch Sex übertragen. Dann können Narben entstehen, welche die Vorhaut, seltener auch die Harnröhrenöffnung, verengen. Beim Geschlechtsverkehr führt das zu Schmerzen. Eine verengte Harnröhre kann die Ausscheidung des Urins behindern. Die Diagnose stellt in der Regel der Hautarzt.

Er lässt sie durch eine kleine Gewebeprobe Hautbiopsie sichern. Eine Salbenbehandlung der erkrankten Haut mit Kortison oder anderen Wirkstoffen sollte so früh wie möglich begonnen werden.

Falls das nicht hilft, schlagen Ärzte Männern meist eine Beschneidung vor. Mitunter ist auch ein Eingriff an der Harnröhre notwendig, um den Harnfluss zu verbessern. Lichen sclerosus kann das Risiko für eine bestimmte Form von Hautkrebs etwas erhöhen.

Daher sollten Betroffene sich etwa einmal jährlich vom behandelnden Arzt kontrollieren lassen. Herpes genitalis wird sexuell vermittelt. Die Erreger gelangen nach entsprechendem Partnerkontakt beziehungsweise Kontakt von gesunder zu infizierter Schleimhaut in den Körper und setzen sich dann ein Leben lang in nahe gelegenen Nerven fest. Allerdings macht die Infektion nicht immer Beschwerden: Während manche mehrmals im Jahr Symptome haben, erkranken andere seltener, geringfügig oder gar nicht und wissen auch nichts von ihrer Infektion.

Dennoch können sie unter Umständen ansteckend sein. Immunschwäche, Hormonschwankungen, starke körperliche oder seelische Stressbelastungen begünstigen manchmal Rückfälle. Dann wird das Virus wieder aktiv und verursacht die lästigen Beschwerden siehe nachfolgend. Im Wiederholungsfall wirkt sich das oft negativ auf das Sexualleben aus, was wiederum die Partnerschaft nachhaltig belasten kann.

Dann ist auch der Intimkontakt schmerzhaft. Bei Frauen kommt es manchmal zu Schmerzen beim Wasserlassen siehe unten: Zudem sind allgemeine Symptome wie Krankheitsgefühl, Gliederschmerzen, schmerzempfindlichen, leicht geschwollenen Lymphknoten in der Leiste und Fieber möglich.

Rückfälle verlaufen häufig kürzer, schwächer und meist ohne Allgemeinsymptome. Solange Hauterscheinungen bestehen, Sexualkontakte möglichst ruhen lassen. Allerdings schirmen sie nur den bedeckten Hautbereich ab. Bei wechselnden Intimpartnern sind Kondome eigentlich immer empfehlenswert.

Viele Menschen tragen das Virus in sich, ohne etwas davon zu wissen oder zu merken. Trotzdem kann es sich über die Schleimhäute weiter verbreiten. Treten verdächtige Beschwerden im Genitalbereich auf, sollte man zum Arzt gehen. Er wird die Betroffenen auch über die Möglichkeiten einer antiviralen Therapie und die Besonderheiten der Infektion informieren.

Risikofaktoren, Diagnose und Therapie beschreibt der Ratgeber "Herpes genitalis" ausführlicher. Harnröhren- und Blasenentzündungen machen zum Teil ähnliche Beschwerden.

Daher sind sie nicht immer auf Anhieb voneinander zu unterscheiden. So erklärt sich, warum in dem Zusammenhang häufig von einem Harnwegsinfekt die Rede ist. Genau genommen gibt es aber doch Unterschiede.

Sie beziehen sich zum Beispiel auf die Ursachen, und die erlauben wiederum gewisse Rückschlüsse auf den Ort der Infektion. Zu einem Harnwegsinfekt kommt es einmal durch Erreger, die bei ungeschütztem Sex in die Harnröhre gelangen. Da Frauen eine deutlich kürzere Harnröhre haben, betrifft die Infektion bei ihnen vor allem die Blase.

Bei Männern spielt sich das Geschehen meist in der Harnröhre ab. Doch auch andere Veränderungen im unteren Harntrakt können die Entleerung der Blase erschweren und so Harnwegsinfekten den Weg bahnen: Manchmal kommt es auch zu Symptomen eines Harnwegsinfektes siehe unten und zu Beschwerden beim Sex, obwohl sich eine Infektion nicht nachweisen lässt.

Ärzte gehen dann eher von unbestimmten, unspezifischen Reizzuständen aus. Hierhin gehört zum Beispiel das Stichwort chronisches Beckenschmerzsyndrom. Mehr dazu weiter unten unter "Chronische Prostataentzündung, Absatz: Eine Harnröhrenentzündung kann auch durch mechanische Reize entstehen, die die verletzliche Schleimhaut irritieren, etwa im Zuge der Selbstbefriedigung Masturbation.

Oder bei allergischen Reaktionen gegen chemische Verhütungsmittel, Gleitmittel und Produkte zur Intimhygiene. Eher selten ist das sogenannte Reiter-Syndrom.

Das ist eine rheumaartige entzündliche Gelenkerkrankung, die ein paar Wochen beispielsweise nach einer Darm- oder Harnwegsinfektion auftritt.

Sie kann neben wechselnden Schmerzen an Gelenken, etwa Knien oder Sprunggelenken, vielfältige Beschwerden bereiten. Mitunter breitet sich ein Harnwegsinfekt auf die Prostata siehe nachfolgend , seltener auch auf den Nebenhoden und Hoden aus. Häufig kommt es bei einer Harnröhrenentzündung zu Beschwerden wie brennenden Schmerzen und Problemen beim Wasserlassen: Die Betroffenen haben häufigen Harndrang, scheiden aber nur kleine Harnportionen aus.

Neben Jucken und Brennen in der Harnröhre tritt häufig auch ein glasiger, schleimiger oder eitriger Ausfluss auf. Die Öffnung der Harnröhre ist oft gerötet und schmerzhaft. Der Urin sieht zudem oft getrübt oder blutig aus, und die Gegend vorne über dem Schambein schmerzt, wie auch der Intimverkehr beziehungsweise Samenerguss mit Schmerzen einhergeht.

Weiteres zu Diagnose und Therapie im Ratgeber "Harnröhrenentzündung". Sie verursachen allerdings meist nur unbestimmte Beschwerden und beeinträchtigen das Befinden weniger stark als akute Entzündungen. Zu einer chronischen Prostataentzündung kann es einmal kommen, wenn eine akute Infektion der Drüse nicht richtig ausheilt. Verantwortlich sind hier häufig Darmbakterien, manchmal auch beim Sex übertragene Keime. Sie befallen zuerst die Harnröhre und breiten sich dann auf die Prostata aus.

Die Erreger können auch rückwärts wieder aktiv werden, erneut Entzündungen der Harnröhre auslösen und in die Prostata streuen.

Dies erklärt einen Teil der Symptome: Häufig treten Beschwerden beim Wasserlassen auf wie Brennen, wiederholter Harndrang und Ausscheiden nur kleiner Urinmengen bis hin zum Harnträufeln — typische Anzeichen für Reizungen der unteren Harnwege.

Daneben spüren die Betroffenen ein unbestimmtes Druckgefühl im Dammbereich und Schmerzen beim Sex, genauer: Manche Betroffenen klagen auch oft über Störungen bei der Darmentleerung, Muskelschmerzen, Abgeschlagenheit und Müdigkeit.

Sonderform chronisches männliches Beckenschmerzsyndrom Immer wieder mal kommt es bei solchen Symptomen zu Überschneidungen mit dem sogenannten chronischen männlichen Beckenschmerzsyndrom. Bei der Mehrzahl der Patienten mit Beschwerden, die zu einer chronischen Prostatitis passen, soll dieses Syndrom zugrunde liegen. Es wird auch chronische abakterielle Prostatitis genannt. Syndrom bedeutet, dass ein Beschwerdebild von mehreren Symptomen geprägt ist.

Die Beschwerden sind oft mit Störungen der Blasen- und Sexualfunktionen verbunden. Sichere Hinweise auf eine organische Erkrankung ergeben sich für den Arzt nicht. Dieser Umstand, ein Laborbefund, gilt als ein Entzündungszeichen und ist dann mit der Variante der abakteriellen entzündlichen Beckenschmerzsyndrome vereinbar. Dazu müssen aber noch weitere Bedingungen erfüllt sein, etwa die Ergebnisse eines Fragebogens.

Bei der zweiten Form sind keinerlei Entzündungszeichen in den genannten Körpersekreten nachweisbar. Das ist dann die abakterielle, nicht entzündliche Form des Syndroms. Neben den zuvor genannten Kriterien ist es für die Diagnose wichtig, dass eine jegliche andere urologische oder sonstige Ursache im gesamten unteren Beckenbereich ausgeschlossen sein muss.

Das hat mitunter umfangreiche Untersuchungen zur Folge. Muskeln , Sehnen, Gelenke ". Klar ist, dass die entsprechenden Ursachen dann auch behandelt werden müssen. Dann wird sich auch weisen, welches Krankheitsbild wohl vorgelegen hat oder weiter vorliegt.

Gelegentlich spielen beim Beckenschmerzsyndrom auch Depressionen und andere psychische Faktoren eine Rolle. Sie können eine Folge, eine parallele Störung oder ein auslösender oder begünstigender Umstand sein. Auch entzündungshemmende Schmerzmittel kommen zur Anwendung.

Antibiotika setzen Ärzte in der Regel bei fehlendem signifikantem Keimnachweis nicht oder nur sehr zurückhaltend ein. Empfohlen werden auch warme Sitzbäder und häufige Ejakulationen. Liegen sie unterhalb der Stelle, an der die Drüsengänge der Prostata einmünden, kann der Urin in die Prostata eintreten und dort eine Entzündung verursachen.

Solche Verengungen entstehen durch Narben nach Verletzungen, etwa durch einen Katheter oder einen endoskopischen Eingriff über die Harnröhre. Der Betroffene spürt vor allem Missempfindungen beim Wasserlassen, das erheblich erschwert ist: Der Strahl ist abgeschwächt, dünn, eventuell geteilt oder weicht zur Seite ab.

Urin kann sich zurückstauen. Infektionen, die eine akute oder chronisch schwelende bakterielle Prostataentzündung begünstigen — und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr.

Der Urologe kann eine Striktur mittels Verfahren wie Harnstrahlmessung oder Urethrografie nachweisen, sie aufdehnen bougieren oder spalten Urethrotomie.

Dann sollten sich auch die Beschwerden im Harn- und Geschlechtstrakt deutlich bessern. Mitunter haben Harnröhrenstrikturen jedoch die Tendenz, sich wieder neu zu bilden. Auch Männern können seelische Probleme Schmerzen beim Intimkontakt bereiten.

Der Betroffene selbst erleichtert dem Arzt die Spurensuche, indem er dessen Fragen gegenüber offen ist und möglichst genau beschreibt, welche Probleme er mit der Sexualität hat. Die Psyche beeinflusst das sexuelle Erleben empfindlich. Dass sie es auch stören kann, liegt nahe, ebenso der umgekehrte Fall. Schon bei Berührung der Eichel ist seine angstvolle Schmerzerwartung so ausgeprägt, dass er den Geschlechtsakt abbricht.

Es können hier zum Beispiel frühere Konflikte und seelische Verletzungen auf der sexuellen Ebene, etwa Missbrauch, zugrunde liegen. Aber auch aktuelle Partnerschaftsprobleme spielen oft eine Rolle. Eine psychologische Therapie kann der geeignete Rahmen sein, um die Störung zu bewältigen.

Chronische Beckenschmerzen und Psyche Anhaltende Schmerzen und Funktionsstörungen im Urogenitalbereich ohne nachweisbare organische Ursache siehe dazu auch weiter oben im Abschnitt "Chronische Prostatitis, Absatz: Chronisches männliches Beckenschmerzsyndrom" werden ebenfalls den somatoformen Schmerzstörungen zugeordnet.

So soll das chronische Beckenschmerzsyndrom mithin die häufigste somatoforme Störung des Urogenitaltraktes beim Mann darstellen. Aus psychologischer Sicht betrifft das beide Varianten — die abakterielle entzündliche wie die nicht entzündliche Form, sofern sie auf eine medizinische Therapie nicht ansprechen. Es besagt, dass ein körperliches Störungsbild vorliegt, das organisch nicht hinreichend erklärbar ist. Da die Betroffenen mitunter auch unter Depressionen oder Angsterkrankungen leiden, sollte bei entsprechenden Hinweisen ein Psychiater zur Diagnose und Therapie hinzugezogen werden.

Als krankheitsprägend werden unter anderem Wechselwirkungen zwischen Beziehungskonflikten Fachleute benutzen hier gerne den Begriff psychoziale Faktoren und einer gestörten Verarbeitung dieser Konflikte angenommen. Das können zum Beispiel unbewältigte seelische Belastungen in der frühen Kindheit sein, aus denen sich besondere Partnerabhängigkeiten entwickeln. Manche Betroffenen leiden auch unter einem ausgeprägt negativen Selbstbild und gestörter Emotionalität.

Zugleich entwickeln sie mitunter eine ausgeprägte Aufmerksamkeit gegenüber dem eigenen Körper. Wenn Patienten Zusammenhänge mit Konfliktpunkten oder emotionalen Belastungen in ihrer Lebensgeschichte sehen und einen besseren Zugang dazu wie auch Hilfen im Umgang damit finden möchten, ist eine psychologische Therapie sinnvoll.

Um somatoforme Krankheiten kümmern sich in erster Linie Fachärzte für Psychosomatische Medizin sowie ärztliche und psychologische Psychotherapeuten, sofern das Krankheitsbild zuvor hinreichend körperlich abgeklärt worden ist. Neuere Empfehlungen raten an, die körperliche und psychologische Diagnostik möglichst parallel durchzuführen, besonders wenn auch psychische Belastungen erkennbar sind.

Psychosomatische Krankheitsbilder sind nicht einfach "gleich psychisch", sondern erfordern eine ganzheitliche Sichtweise auf den Menschen, da vielfältige Wechselwirkungen zwischen Körper, Psyche, Nerven -, Hormon - und Immunsystem bestehen.

Diese sind vielfach noch gar nicht erforscht oder nur hypothetisch. Die Behandlung von Sexualschmerzen ist so vielfältig wie das Spektrum der Ursachen.

Eine einzig mögliche Behandlung gibt es nicht. Bei der Beschreibung der auslösenden Krankheitsbilder geht dieser Beitrag teilweise auf die Therapiemöglichkeiten ein.

Wichtig ist, dass Sie sich bei Problemen wie Dyspareunie einem Arzt anvertrauen, damit sich die Schmerzen nicht festsetzen. Er wird Ihnen auch sagen, inwieweit Sie sich eventuell selbst helfen können. Zur Sexualität gehören zwei. Ein wichtiger erster Schritt ist, mit dem Partner über Ihre Situation zu sprechen. Hautreizungen lassen sich oft beheben, in dem Sie bestimmte Mittel zur Pflege oder Verhütung vermeiden. Neue Wege auszuloten, belebt das Zusammensein, verspricht mehr Erfüllung und eröffnet der Partnerschaft neue Chancen.

Auch gibt es nicht nur bei sexuell übertragbaren Infektionen die Möglichkeit der Partnertherapie, sondern auch auf der psychologischen Ebene — als Paartherapie. Hier können beide Partner aktiv mitwirken. Fachliteratur zu diesem Ratgeber: Störungen, Abweichungen, Transsexualität, 1. Auflage, Stuttgart Schattauer GmbH What is penile cancer? Causes, risk factors and prevention. Nicht-spezifische, funktionelle und somatoforme Körperbeschwerden.

Dieser Artikel enthält nur allgemeine Informationen und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

So manövrieren Sie Ihre Partnerschaft durch gute und schlechte Tage. Sekret aus dem Penis ist Hauptsymptom einer Harnröhrenentzündung. Ansteckende Krankheiten, die beim Sex übertragen werden, sind für viele ein Tabuthema. Doch sie können jeden treffen. Was ist eine Erektion? Was bedeutet "Coitus interruptus"? Und was hat es mit "Blümchensex" auf sich? Die wichtigsten medizinischen Untersuchungen: Was sonst noch eine Rolle spielt und was hilft von Dr.

Claudia Osthoff, aktualisiert am Wann, wo und in welcher Form treten die Schmerzen auf? Wann sollte der Betroffene zum Arzt? Diagnose bei Männern Überblick: Ursachen von Schmerzen beim Sex Männer Phimose: Wenn die Vorhaut klemmt Entzündung von Vorhaut und Eichel: Posthitis und Balanitis Penisverkrümmung Penisverhärtung: Induratio penis plastica Ipp Seltene Hautentzündung: Probleme in der Beziehung, zu kurzes oder gar kein Vorspiel — und die Säfte versiegen.

Sie oder Ihre Partnerin sind dann nicht feucht genug, der Penis gleitet schlecht und Haut reibt auf Haut. Auch beim Analverkehr kann reibungsloser Sex ausbleiben. Bereden Sie eventuell vorhandene Probleme, oft hilft auch ein heftiger Streit als Prelude. Oder sanftere Formen des Vorspiels. Ist trotzdem Ebbe, kann man auf Gleitcremes oder -gels zurückgreifen. Fetthaltige Cremes und Lotionen zerstören das Kondom.

Wahrscheinlich ist eine Allergie gegen ein chemisches Verhütungsmittel Schaumpräparate, Gels oder Scheidenzäpfchen Ihrer Partnerin oder gegen das Kondom.

Allerdings können auch ungewöhnliche Sexualpraktiken das Kardinalstück des Penis strapazieren. Steigen Sie um auf ein anderes Verhütungsmittel oder in ein anderes Kondom.

In Apotheken und gut sortierten Sexshops sind latexfreie Naturdarmkondome erhältlich. Kondom-Allergien oder Unverträglichkeiten können durch folgende Substanzen verursacht werden: Latexproteine, Silikonöle, Spermizide Nonoxynol-9 und Vulkanisierungsbeschleuniger 1,3-Diphenylguanidin.

Die meisten Kondome in Deutschland sind spermizidfrei Kennzeichnung lesen! Sehr häufig sind es Infektionen der Harnröhre mit Bakterien oder Viren und Entzündungen der Prostata, die einem ausgerechnet das Highlight des Sex, nämlich die Ejakulation verleiden.

Entzündungen der Harnröhre und Geschlechtskrankheiten schleichen sich meist ein bei ungeschütztem Verkehr. Verletzungen der Harnröhre und mangelnde Hygiene können solche Infektionen zusätzlich begünstigen.


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  • Mit dem Intimverkehr verbundene Schmerzen zeigen sich in unterschiedlicher Form. Vielen Dank im vorraus für die Antworten. Kam ein Mann beim Sex nicht zum Orgasmus, kann es sein, dass er noch längere Zeit ein drückendes oder schmerzähnliches Gefühl in der Hodengegend verspürt, bis ein späterer Samenerguss Erleichterung bringt.
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Wichtige Ursachen bei Männern: Vorhautverengung, Harnwegsinfekt, Probleme mit der Prostata. Was sonst noch eine Rolle spielt und was hilft. Sexualität — die Begegnung zweier Partner auf intimste Weise — eint und trennt.

Distanz entsteht zum Beispiel schnell, wenn bei einem von ihnen Orgasmusstörungen, Potenzprobleme oder auch Schmerzen beim Geschlechtsverkehr aufkommen. Das nennen Ärzte Dyspareunie. Bei Frauen ist Dyspareunie zwar verbreiteter als bei Männern. Aber einigen von ihnen macht das Problem doch zu schaffen. Belastend sind nicht nur die Schmerzen selbst, sondern auch negative Auswirkungen auf die Potenz. In der Folge entstehen Versagensängste oder gar Depressionen, die wiederum das Sexualleben dämpfen können.

Mit dem Arzt darüber zu sprechen, fällt Betroffenen häufig schwer. Ändert sich nichts, ist auch die Partnerin oder der Partner enttäuscht und frustriert. Das stört die Beziehung oft nachhaltig.

Nur professioneller Rat kann jetzt helfen. Mit dem Intimverkehr verbundene Schmerzen zeigen sich in unterschiedlicher Form. Es gibt kleinere Störungen währenddessen oder danach, die bald wieder abklingen. Andere Beschwerden in der sensiblen Zone sind mehr oder weniger ständig vorhanden, also auch ohne Sex. Die Schmerzen sind mitunter nur ein Symptom von mehreren siehe Abschnitt "Vielfältige Begleitsymptome" weiter unten. Manche Schmerzsituationen können sogar zum Notfall werden, etwa wenn die Eichel von der zuvor zurückgestreiften engen Vorhaut abgeschnürt wird Paraphimose , oder wenn es zum so genannten Penisbruch kommt.

Dass die Hoden hochempfindlich sind, ist völlig normal: Versehentlich unsanfte Berührungen, abrupter Druck oder gar eine Quetschung lösen sofort unerträgliche Schmerzen aus. Kam ein Mann beim Sex nicht zum Orgasmus, kann es sein, dass er noch längere Zeit ein drückendes oder schmerzähnliches Gefühl in der Hodengegend verspürt, bis ein späterer Samenerguss Erleichterung bringt.

Unmittelbar nach dem Orgasmus werden manchmal Missempfindungen im Intimbereich, ein Ziehen oder Kribbeln, verspürt. Manche Männer empfinden leichte Schmerzen im Kreuz. Das sind alles meist vorübergehende, harmlose Störungen. Zu den wichtigen krankhaften Veränderungen, die den Sex schmerzhaft behindern und dem Sexualleben häufig einen Dämpfer versetzen, zählen zum Beispiel Entzündungen der Vorhaut und Vorhautverengungen. Wird die sensible Vorhaut mechanisch beansprucht, gezerrt, gedehnt, verursacht das prompt heftige, ziehende Schmerzen — umso mehr natürlich, wenn sie verengt oder entzündet ist.

Schmerzen im Dammbereich, also zwischen Hoden und Analgegend, erscheinen oft als dumpf, drückend oder bohrend. Dahinter kann zum Beispiel eine chronische Entzündung der Prostata stecken. Für eine Blasenentzündung sind neben Schmerzen beim Wasserlassen krampfartige Schmerzempfindungen vorne im Unterleib recht typisch. Wenn Männer wiederholt zu Blasenentzündungen neigen, kann das auch mit einer chronischen Entzündung der Prostata zusammenhängen.

All diese Beschwerden verstärken sich häufig beim Intimverkehr. Probleme an Gelenken, Hüft- oder Rückenschmerzen können natürlich ebenfalls die Sexualität belasten.

Mitunter liegt die Ursache von Sexualschmerzen auf der psychischen Ebene. So erkennen Ärzte bei einem Krankheitsbild wie dem chronischen männlichen Beckenschmerzsyndrom nicht selten einen seelischen Hintergrund. Die Beschwerden entsprechen oft Symptomen, wie sie bei bestimmten Formen der chronischen Prostataentzündung vorkommen siehe dort. Manche Männer leiden unter einer sogenannten Eichelphobie.

Diese ist stark angstgeprägt. Mehr zu beiden Problemkreisen auch weiter unten im Abschnitt "Psyche". Die Frage, ob sie beim Geschlechtsverkehr öfter Schmerzen haben, bejahen 3,4 Prozent der interviewten Personen.

Insgesamt sind es 1,6 Prozent der Männer und 5,2 Prozent der Frauen. Nicht immer sind Schmerzen beim Sex die einzigen Beschwerden, die den Betroffenen zu schaffen machen. Je nach Ursache der Problamatik können verschiedene Begleitsymptome dazukommen. Eine Infektion im Bereich der Harnwege oder Geschlechtsorgane beispielsweise macht sich häufig mit Schmerzen oder Brennen beim Wasserlassen , Ausfluss , gelegentlich mit schmerzhaften Schwellungen im Hoden oder in der Leiste, manchmal auch mit Hautveränderungen bemerkbar.

Im Urin tritt mitunter Blut auf. Hier kommen wiederum verschiedene Ursachen infrage, nachzulesen im Beitrag " Blut im Urin ".

Sie können sich zunächst an Ihren Hausarzt wenden. Üblicherweise ist ein Urologe der richtige Ansprechpartner. Er kann eine Diagnose stellen und Sie meist behandeln. Oder er leitet Sie an einen anderen Arzt weiter, etwa einen Hautarzt Dermatologe , eventuell auch einen Sexualmediziner. Leider gibt es diesbezüglich in Deutschland Versorgungslücken. Doch bieten manche Urologen mittlerweile psychosomatische Betreuung als zusätzliche Qualifikation an.

Der Arzt macht sich zunächst ein genaues Bild vom Problem des Patienten. Dabei geht es um Fragen wie diese: In welchem zeitlichen Zusammenhang stehen die Schmerzen mit dem Sex? Welche Beschwerden gibt es sonst noch? Sind frühere Erkrankungen, Operationen oder aktuelle Erkrankungen zu berücksichtigen? Hat die Partnerin Beschwerden im Intimbereich? Besteht eine Neigung zu Allergien? Aus den Antworten leitet sich häufig schon eine erste Diagnose ab, die die weiteren Schritte vorgibt.

In der Regel tastet er auch die Prostata mit dem Finger über den Enddarm ab. Das ist die sogenannte rektal-digitale Untersuchung. Dabei geht es um den Nachweis von Entzündungszeichen und Erregern. Spezielle Analysen in dieser Richtung erfolgen im Labor. Auf der nächsten Stufe stehen bestimmte Funktionstests und bildgebende Untersuchungen. Dabei geht es einmal um die Ausscheidungsfunktion der Harnorgane.

Zum anderen gibt es spezielle Untersuchungen, um beispielsweise die Funktion der Schwellkörper zu überprüfen. Eine Computertomografie oder Magnetresonanztomografi e liefert detaillierte Einblicke in die Organe im unteren Becken, bleibt aber besonderen Fragen vorbehalten.

Hautveränderungen beurteilt ein Dermatologe. Psychotherapeuten arbeiten unter anderem mit psychologischen Tests und professionellen Gesprächstechniken. Viele Krankheitsentwicklungen können die Sexualität bei Männern schmerzhaft beeinträchtigen.

Hier eine Übersicht über die wichtigsten Ursachen:. Lässt sich die Vorhaut nicht über die Eichel zurückschieben, liegt eine Phimose vor. Diese ist unvollständig, wenn das Zurückziehen nur beim versteiften Penis nicht geht, und vollständig, wenn es auch bei erschlafftem Glied unmöglich ist.

Säuglinge haben oft eine natürliche, angeborene "Phimose": Bis zum Alter von drei bis fünf Jahren, manchmal auch noch etwas später, löst sie sich meistens. Andernfalls ist eine echte krankhafte Phimose entstanden. Falls es infolge eines Urinstaus — sei es bei natürlicher, sei es bei krankhafter Phimose — zu Komplikationen wie fieberhaften Harnwegsinfektionen kommt, wird das Kind akut operiert, ansonsten ab drei Jahren oder spätestens vor Eintritt der Pubertät.

Vorhautverengungen bei Erwachsenen bestehen entweder ausnahmsweise noch aus den Kindertagen fort, oder sie sind eine krankhafte Neuentwicklung. Der Diabetes begünstigt eine Abwehrschwäche und somit Infektionen — auch im Bereich der Vorhaut und Eichel Balanoposthitis, siehe unten. So kann es mit der Zeit zu einer Vorhautverengung kommen. Eine zu enge Vorhaut behindert die Genitalhygiene. So entsteht ein Teufelskreis: Verklebungen und Narben durch Entzündungen lassen die Vorhaut schrumpfen.

Auch die die Harnröhrenöffnung kann sich verformen. In den Schlupfwinkeln setzen sich wieder Bakterien fest, was erneut Infektionen und Entzündungen nach sich zieht und die Verengung verstärkt. Die Entzündungen können sich zudem ausdehnen: Das nächste Ziel sind Harnwege und Prostata. Die Beschwerden resultieren aus dem Grad der Verengung wie auch aus den Folgen, nämlich wiederholten Entzündungen sowie Behinderungen beim Wasserlassen und beim Sex.

Oft ist bereits die Erektion des Gliedes mit Schmerzen verbunden. Geschlechtsverkehr ist dadurch nur eingeschränkt oder gar nicht möglich, denn die verengte Vorhaut lässt sich nicht oder nur unter Schmerzen zurückstreifen. Bei einer vollständigen Phimose ist die Harnröhrenöffnung verdeckt. Die Vorhaut bläht sich bei der Blasenentleerung auf, und der Urinstrahl ist dünn oder weicht zur Seite hin ab. Ein behinderter Urinabfluss führt häufig zu Entzündungen im Harntrakt und Genitalbereich: Es kommt leicht zu Entzündungen an der Penisspitze und Vorhaut.

Dabei ist der Bereich um die Eichel gerötet, geschwollen und schmerzt. Die Therapie richtet sich prinzipiell nach der Ursache und Ausprägung.

Oft, etwa bei starker Verengung und Komplikationen, ist zusätzlich eine Beschneidung Zirkumzision oder ein plastisch-chirurgischer Eingriff notwendig. Hat ein kleiner Junge eine leichte Phimose, kann es den Versuch wert sein, die zurückgeschobene Vorhaut mit einer Kortisonsalbe zu behandeln.

In etwa der Hälfte der Fälle haben die behandelnden Kinderurologen damit Erfolg. Nur sie können entscheiden, ob der Therapieversuch gerechtfertigt ist.

Eine ausgeprägte Vorhautverengung bei Ein Notfall namens Paraphimose ist eingetreten, wenn die verengte Vorhaut gewaltsam zurückgeschoben wird und sich nicht mehr nach vorne verlagern lässt. Um schwere Gewebeschäden zu vermeiden, muss der Betroffene umgehend von einem Urologen behandelt werden.

Versagen konservative Handgriffe, ist ein kleiner Schnitt erforderlich, um die Vorhaut wieder vorzuschieben. Manchmal folgt noch eine Beschneidung. Nicht immer lässt sich jedoch vermeiden, dass eine Phimose nach Beschneidung wieder neu auftritt, etwa durch Narben. Eine Phimose erhöht das Risiko für Peniskrebs. Insbesondere sexuell aktiven Männen mit Vorhautverengung wird geraten, diese behandeln zu lassen.

Der Krebs kann sich längere Zeit unter der Vorhaut verbergen und muss anfangs keine Schmerzen bereiten. Hautveränderungen, die leicht bluten und nicht abheilen, kleine Geschwüre, Knötchen oder Verhärtungen im Bereich der Eichel und Vorhaut oder auffallende Sekretabsonderungen sollten Sie immer vom Urologen oder Hautarzt abklären lassen.

Sorgfältige, aber nicht übertriebene Intimhygiene kann bestimmten Formen von Peniskrebs vorbeugen — vermutlich, indem weniger Infektionen auftreten. Das Smegma an sich spielt wohl keine direkte Rolle. Talg und Sekret — das Smegma — welches sich zwischen Eichel und Vorhaut ansammelt, immer sorgfältig entfernen.

Dazu Penis und Eichel täglich und auch vor dem Sex gründlich mit warmem Wasser, nicht aber Seife, reinigen. Das Vorhautbändchen befindet sich vorne unten am Penis, zwischen der inneren Penisvorhaut dem inneren Vorhautblatt und der Eichelunterseite: Das Bändchen kann von Geburt an zu kurz angelegt sein — eventuell zusammen mit einer Vorhautverengung.

Daneben gibt es noch umfassendere anlagebedingte Störungen. Auch durch wiederholte Entzündungen kann sich das Bändchen verkürzt haben, insofern auch Folge der Verengung sein. Möglicherweise knickt die Eichel im Zustand der Erektion nach unten ab, der Penis verkrümmt sich also deutlich. Masturbieren oder Sex verursachen häufig Schmerzen. Der Urologe kann das Bändchen in einem kleinen Eingriff durchtrennen, es entfernen oder mittels Hautplastik Eigenhaut verlängern. Bei gleichzeitiger Phimose löst eine Beschneidung, also eine Zirkumzision, beide Probleme im selben Schritt.

Eine Vorhautentzündung betrifft die innere Penisvorhaut und meist auch die Eichel. Zum einen sind Vorhautentzündungen bei kleinen Jungen mit natürlicher Phimose keine Seltenheit, wobei Phimosen — dann als krankhafte Form — auch im Erwachsenenalter Probleme bereiten können siehe oben. Zum anderen sind sexuell aktive Männer betroffen, denn Vorhautentzündungen entstehen häufig durch sexuell übertragene Infektionen , etwa mit Bakterien wie Chlamydien, Gonokokken und bestimmten Herpesviren Herpes simplex; mehr dazu in einem eigenen Abschnitt weiter unten.

Dabei kann es auch zu gegenseitigen Infektionen der Sexualpartner kommen, dem sogenannten Ping-Pong-Effekt. Auch eine geschwächte Widerstandskraft der Haut oder mechanischer Stress beim Sex sind Risikofaktoren. In all diesen Fällen können nicht infektionsbedingte Entzündungen vorne am Glied auftreten Ekzem-Balanitis. Eine besondere Form der Eichelentzündung kommt im Rahmen des sogenannten Reiter-Syndroms vor Balanitis circinata , siehe auch weiter unten unter "Harnröhrenentzündung".

Auch Infektionen mit Bakterien spielen eine Rolle infektionsbedingte Balanitis. Sodann begünstigen verschiedene Hautkrankheiten Vorhautentzündungen, darunter sogenannte Lichen-Erkrankungen Lichen planus und Lichen sclerosus, zu Letzterem noch weitere Informationen weiter unten.

Manchmal steckt eine Arzneimittelreaktion dahinter. Die entzündete Zone kann auch anschwellen, und es kann unmöglich sein, die Vorhaut zurückzuziehen. Manche Betroffenen empfinden zudem in der Harnröhre brennende Schmerzen. Die meisten Kondome in Deutschland sind spermizidfrei Kennzeichnung lesen!

Sehr häufig sind es Infektionen der Harnröhre mit Bakterien oder Viren und Entzündungen der Prostata, die einem ausgerechnet das Highlight des Sex, nämlich die Ejakulation verleiden. Entzündungen der Harnröhre und Geschlechtskrankheiten schleichen sich meist ein bei ungeschütztem Verkehr.

Verletzungen der Harnröhre und mangelnde Hygiene können solche Infektionen zusätzlich begünstigen. Ist es für die Vorbeugung zu spät, ist ein Arztbesuch angesagt.

Je nach Ursache wird der Fachmann Virenkiller oder Antibiotika verschreiben, damit die Fontäne wieder kräftig und schmerzfrei sprudeln kann. Selbst gesunde Männer haben dann und wann komische Erlebnisse mit ihrem Penis. Hier seine Eigenheiten und wie Sie sich Sie haben ihn überall dabei, und doch wissen Sie kaum etwas über ihn. Dagegen haben wir etwas: Der Penis gleitet beim up and down nicht richtig, sondern reibt und schmerzt. Wird es in Richtung Arzneimittel gehen? Bis wann sollte es wieder besser werden?

Vielen Dank im vorraus für die Antworten. Schlauchartige Schwellung an der Vorhaut Therapie wahrscheinlich eher durch Salben, wenn eine spontane Besserung nicht innerhalb von Tagen Schlauchartige Schwellung an der Vorhaut Hallo ich habe so etwas ähnliches glaube ich Schlauchartige Schwellung an der Vorhaut Hallo allemann..

Sex ist weiterhin nicht möglich, da ein Zurückziehen der Vorhaut im errigierten Zustand kaum möglich ist durch den "Platzmangel für die Haut". Da ich allerdings das Gefühl habe, dass es von Tag zu Tag langsam besser wird, werde ich vorerst nicht zum Arzt rennen.

Schlauchartige Schwellung an der Vorhaut Zu den beiden letzten Einträgen! Warum um Himmels Willen geht man denn nicht mal kurz zum Doc??? Schlauchartige Schwellung an der Vorhaut Ich brauche dringend Hilfe ich hatte vor einigen tagen sex mit meiner Freundin und nach dem sex tat mein penis weh ich dachte da ist schon nix aber ich bekam mit das meine Vorhaut angeschwollen ist und mein Hoden Sack ist komplett zusammen geschrumpelt und er erschlafft ca5 Sekunden nach der Erektion wieder Hilfe was soll ich tun.

Schlauchartige Schwellung an der Vorhaut Eine urologische Untersuchung ist sicher sinnvoll.